Erfolgreiches Jahr 2023: Harztor investiert in Infrastruktur und Gemeindeentwicklung

Ein Rückblick auf die bedeutendsten Ereignisse des vergangenen Jahres

Die Landgemeinde Harztor kann auf ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken, in welchem bedeutende Fortschritte insbesondere im Bereich der Infrastruktur und der Gemeindeentwicklung erzielt wurden. Eine der herausragenden Leistungen war dabei der nahezu vollständige Abschluss des Straßen-Sanierungsprogramms, das bereits im Jahr 2022 vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Dieses Sanierungsprogramm umfasste eine Vielzahl von Straßen in Harztor, darunter die Goethestraße, Kleine Gartenstraße, Schröderstraße, Bahnhofstraße, Badestraße, Mühlenstraße, Sandplatz, Im Wiesengrund, Am Schenkenfleck, Auf der Hard, Geschwister Scholl Straße, Adolf Menge Straße, Weidenstraße, Große Gartenstraße, Albertstraße, Am Petersberg, Bleichenköpfchen und der Harzquerbahnweg. Trotz einiger Widrigkeiten und Herausforderungen während der Arbeiten, wie die Engpässe bei den Kapazitäten der ausführenden Firma, wurde die schlussendliche Umsetzung des Programms sehr gelobt.

Ein weiterer Beschluss des Gemeinderats führte auch dazu, dass die Sanierung der Straßen August-Bebel-Ring, Klostergasse und Breitensteiner Straße in das Jahr 2024 verschoben wurde. Parallel zu den Straßenbauarbeiten erfolgte der notwendige Abriss und Neubau einer würdigen Trauerhalle, was einen weiteren wichtigen Schritt für die Gemeinde darstellte und das Quartier sehr aufwertet.

Besonders aktiv war in den vergangenen 12 Monaten der Bauhof der Gemeinde Harztor. Er leistete dabei weit mehr als die für einen kommunalen Bauhof üblichen Arbeiten. Dazu gehörten – neben der Unterstützung bei verschiedenen Veranstaltungen, der Renovierung der Trauerhalle in Harzungen und der Herstellung neuer Wege und Plätze in Herrmannsacker – auch die Reparatur der Straßenentwässerungen in der Vorderstraße, Hoheitsstraße, W.-Rathenau Straße und Steinstraße. In Zusammenarbeit mit dem Harzklub Ilfeld wurde die Brücke an der Eisfelder Thalmühle restauriert, ein zünftiger Matschspielplatz an der Kindertagesstätte Niedersachswerfen errichtet und ein Spielplatz am Eberthof geschaffen. Darüber hinaus wurden weitere Brücken erneuert, mehr Sitzgelegenheiten geschaffen und repariert sowie ein Schallschutz am Mehrzweckgebäude angebracht.

Ein weiterer Meilenstein für die Gemeinde war der Beginn des Breitbandausbaus in den ausgewiesenen Fördergebieten. Dieses wichtige Projekt wird die Landgemeinde Harztor auch 2024 beschäftigen und dazu beitragen, die digitale Infrastruktur im Ort signifikant zu verbessern und die Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Im Hinblick auf weitere für das Jahr 2024 geplante und beschlossene Sanierungsmaßnahmen wurden durch die Gemeinde Fördermittel beantragt, darunter für die Sanierung der Ellricher Straße. Für die Sanierung der Harzstraße 2 wird aktuell die Ausschreibung vorbereitet, für die Sanierung der Gehwege im Löhnspark hat die Gemeinde bereits einen Bescheid erhalten. Bei den Projekten Sanierung der Brücke Krebsbach in Niedersachswerfen sowie Bushaltestelle Wiesenplatz gab es allerdings jeweils eine Ablehnung des Antrages. Für beide Maßnahmen erfolgt ein neuer Antrag im Jahr 2024. Schließlich wurden Fördermittel für die Sanierung der Zufahrt zur Ziegenalm schon für das Jahr 2024 beantragt. Das gleiche gilt auch den Antrag Planschbecken im Waldbad Ilfeld, der ebenfalls erfolgte.

Insgesamt zeigt dieser Jahresrückblick, dass die Gemeinde Harztor in einem ereignisreichen Jahr 2023 erfolgreich in die Zukunft ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert hat. Sowohl in der Infrastruktur als auch – damit eng verbunden – in der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wurden bedeutende Verbesserungen erreicht. Die Fortsetzung dieser positiven Entwicklungen auch im kommenden Jahr liegt im ureigensten Interesse der Gemeinde, die damit auf eine weiterhin blühende Gemeinschaft setzt.

Sportvereinigung Ilfeld erhält Förderscheck

Renovierung des Sanitärbereiches wird großzügig unterstützt

Der November startete für die Sportvereinigung e.V. Ilfeld sehr erfreulich, erhielt man doch eine großzügige finanzielle Unterstützung. Für die dringend notwendige und bereits laufende umfassende Renovierung des Sanitärbereichs ist dieser Scheck gedacht. „Diese schöne Förderung ermöglicht es dem Verein, seine Einrichtungen attraktiver zu gestalten und den heutigen Anforderungen besser gerecht zu werden“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante bei der Scheckübergabe. Übergeben wurde der Scheck in Höhe von 24.480 Euro vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, Patrick Börsch.
„Das Geld für diese Zuwendung kommt aus Mitteln des Landessportbundes in Erfurt und wir sind froh, die SV Ilfeld damit so unterstützen zu können“, so Börsch. Statt einer standen 2023 sogar zwei Millionen Euro für die Sportförderung zur Verfügung, und so konnte auch diese Zuwendung entsprechend umfangreich ausfallen. Der KSB unterstütze dabei alle interessierten Vereine gern bei der Antragstellung, so der Geschäftsführer weiter. Denn auch 2024 wird der Landessportbund sein Förderprogramm fortsetzen.
Die Sanitäranlagen des Sport- und Vereinsheims in Ilfeld-Wiegersdorf waren schon länger nicht mehr auf dem besten Stand. „Es geht dabei ja auch um Gesundheit und Wohlbefindens der Sporttreibenden und Gäste“, so Vereinschef Ulf-Heinrich Gerecke. Man wolle die Räumlichkeiten so herrichten, dass es auch möglich ist, sie im Anschluß an eine Trauerfeier auf dem benachbarten Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf den Trauergästen für ein Zusammensein zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Klante dazu: „Das Quartier hier rund um Sportplatz und Friedhof wird dadurch deutlich aufgewertet.“
Auch die von den Mitgliedern der Sportvereinigung Ilfeld bisher aufgebrachten Eigenleistungen sind zwar überwältigend, wie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach bemerkte. „Dank der großzügigen Zuwendung kann ein großer Teil der notwendigen Ausgaben nun gestemmt werden, das freut mich und die Gemeinde sehr!“ Diese Baumaßnahmen tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Sports hier im Thüringer Norden bei. Die für den Förderantrag nötigen finanziellen Eigenmittel des Vereins trug die Gemeinde Harztor.
Bei der Sportvereinigung Ilfeld e.V. gibt es über 200 Mitglieder, mit 120 die meisten davon im Fußball. Vereinschef Gerecke bedankt sich sehr für die finanzielle Unterstützung. „Der Scheck ist für uns wie Weihnachten, und verplant haben wir es auch schon“, so der Ilfelder. Bei gutem Wetter werden die Arbeiten auch in den nächsten Wochen fortgesetzt. Nicht nur für die Sporttreibenden selbst, sondern für die ganze Gemeinde ist das eine gute Nachricht.
Für weitere Informationen zu dem Projekt und auch sonstigen Anliegen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Sportvereinigung Ilfeld e.V. in der Lindenallee 24. 

Neue Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf übergeben

Die dem Objekt angemessene stille Übergabe der neuen Trauerhalle in Ilfeld am 26. Oktober 2023 markiert nicht nur den würdigen Abschluss eines wichtigen Bauvorhabens für unsere Gemeinde. Sie hat auch eine besondere Bedeutung für unsere Ilfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Diese neuerrichtete Einrichtung ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Ort des Trostes, der Gemeinschaft und des Respekts für die Verstorbenen und ihre Familien“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante. Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach ergänzt: „In einer Zeit, in der Werte wie Gemeinschaft und Zusammenhalt zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist die Trauerhalle ein Symbol für unsere Wertschätzung füreinander.“
Weil die alte Trauerhalle nicht nur äußerlich in die Jahre gekommen war, musste eine Lösung gefunden werden. Denn auch im Inneren bot sich den Trauerenden ein unschönes Bild. „In den Mauern war die Feuchtigkeit aufgestiegen, was innen und außen nicht zu übersehen war“, so Herr Rübesamen vom Bauamt. Nach intensiver Abwägung hatte man sich dann für einen Abriss und den Neubau der Trauerhalle entschieden. So sollte nicht nur der Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf, sondern auch das dortige Wohnumfeld aufgewertet werden. Die Planungen übernahm die Firma Bauprojekt Külbel aus dem Ortsteil Neustadt-Osterode.
Die Realisierung dieses wichtigen Projekts erforderte natürlich entsprechende finanzielle Mittel. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf insgesamt 178.304,08 Euro. Lutz Rübesamen vom Bauamt Harztor dazu: „Immerhin 85% der förderfähigen Kosten konnten mit Mitteln aus dem Programm zur Dorferneuerung und -entwicklung abgedeckt werden.“ Das sind in Summe 133.055,20 Euro, die einen nicht rückzahlbaren Zuschuss darstellen. Aus dem Gemeindehaushalt wurden 23.833,27 Euro reine Baukosten getragen. Hinzu kamen 19.4541,61 Euro Planungskosten, die nicht förderfähig sind. Insgesamt betragen so die von der Gemeinde aufgebrachten Mittel 43.284,88 Euro.
Die neue Trauerhalle in Ilfeld ist nicht einfach nur ein Gebäude, sondern ein Symbol für Wertschätzung füreinander, insbesondere in schweren Momenten. Das neue Gebäude, die Einrichtung mit neuen Stühlen und einer Elektroheizung für die kälteren Tage und die verwendeten Baumaterialien wie Holz bieten nun eine wirklich angemessene Atmosphäre. Und von der Planung bis zur Fertigstellung waren Firmen vorrangig aus der Gemeinde Harztor dafür tätig.

Kleines, aber feines Museum in Ilfeld 

30. Geburtstag gebührend gefeiert

Ein runder Geburtstag ist immer eine gute Gelegenheit, gute Freunde und Weggefährten einzuladen. Das gilt erst recht, wenn es sich bei dem Jubilar um ein Heimatmuseum handelt.

Am 7. Oktober 2023 war Harztor-Bürgermeister Stephan Klante im Ilfelder Heimatmuseum zu Gast und durfte gratulieren. Vor 30 Jahren öffnete das Museum die Pforten und seit 2016 betreiben die enthusiastischen und geschichtsinteressierten Mitglieder der IG „Museum Ilfeld“ das kleine und gerade deshalb beliebte Heimatmuseum. Zu finden ist die Ausstellung seither im „Alten Rathaus“ in Ilfeld.

„Ohne die beharrliche und sicher auch zeitintensive Arbeit der Mitglieder der Interessengemeinschaft Museum Ilfeld gäbe es dieses gar nicht oder schon nicht mehr“, so der Bürgermeister in seinen Grußworten. Und weiter: „Vielen Dank für die Arbeit. In der Gegenwart muss man seine Vergangenheit kennen, um Zukunft gestalten zu können.“ Aus diesem Grund seien auch die kleinen Heimatmuseen wie das In Ilfeld von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit.

Ebenfalls vor Ort waren Vertreter der Museen in Neustadt, Ellrich und Elbingerode im Nordharz, dazu der stellvertretende Ortschaftsbürgermeister Herr Mügge sowie Vertreter des Ortschaftsrates. Nach dem offiziellen Teil mit weiteren Glückwünschen und Dankesreden war das Heimatmuseum dann den ganzen Tag geöffnet und es gab Kuchen, Würstchen und mehr für die interessierten Besucher.Die IG „Museum Ilfeld“ lud zum Schluss auch alle Einwohner von Harztor zu einem Besuch ein: „Ein Besuch in solch einer geschichtlichen Ausstellung ist interessant und man lernt viel über die Herkunft seiner Heimatregion.“ In diesem Sinne wünschen wir dem Museum Ilfeld weiterhin viele interessierte Bürger in den nächsten dreißig Jahren.

Fotos: Harztor

Bädersaison in Harztor 2023 trotz Wetters erfolgreich

Die drei Harztor-Bäder waren auch 2023 bei den Besuchern sehr beliebt. Das Wetter muss man nehmen, wie es kommt. Diesem Umstand müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freibäder in den Ortsteilen Niedersachswerfen, Neustadt und Ilfeld jedes Jahr stellen.

Und der Sommer 2023 hatte einige Extreme im Gepäck: neben sehr sonnenreichen und heißen Tagen gab es auch gefühlt wochenlange Regenperioden, in denen der Besucheransturm in den drei Bädern der Landgemeinde naturgemäß nachlässt. Trotzdem ist man mit dem vollen Personal vor Ort, um auch die abgehärteten Schwimmfreunde betreuen zu können. Und von diesen schien es 2023 eine ganze Menge zu geben.

So kann Katrin Schönemann, Mitarbeiterin im Hauptamt und Ortsteilbürgermeisterin von Niedersachswerfen stolz berichten: „Trotz aller Unkenrufe konnten wir in der vergangenen Saison über 40.000 Badegäste in unseren drei Freibädern begrüßen. Das macht uns sehr stolz.“ Und sie fährt fort: „Unser Dank geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch an alle Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern!“ Jetzt werde Bilanz gezogen und anfallende Reparaturen und Verschönerungen für die nächste Saison geplant und durchgeführt.

Die Besucherzahlen im Einzelnen:

· Niedersachswerfen: 18.280

· Neustadt: 12.080

· Ilfeld: 10.140

Im Mai 2024 öffnen sich die Türen der Bäder in Harztor wieder und die Gemeinde freut sich schon jetzt wieder auf einen großen Zuspruch.

Der 31. Thüringer Wandertag am 17. September 2023 in Ilfeld

Ein Tag voller Natur und Gemeinschaft

Am 17. September 2023 war der Ortsteil Ilfeld am nördlichen Rand des Bundeslandes Gastgeber für den 31. Thüringer Wandertag. Dieses bedeutende Ereignis bringt jedes Jahr Wanderfreunde aus Nah und Fern in einem anderen thüringischen Ort zusammen. 

2023 war es ein unvergesslicher Tag voller Natur, Kultur und Gemeinschaft, was auch am ebenfalls stattfindenden 21. Ilfelder Herbstmarkt lag. Die Schirmherrin des 31. Thüringer Wandertages war Frau Landtagspräsidentin Birgit Pommer. Sie, ebenfalls naturbegeistert und eine nicht unerfahrene Wanderin, eröffnete gemeinsam mit Harztor-Bürgermeister Stephan Klante sowie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach, Landrat Matthias Jendricke und weiteren Ehrengästen den offiziellen Teil der Veranstaltung am Nachmittag. Der 21. Ilfelder Herbstmarkt bot dafür eine würdige Umgebung. „Wir haben ein wunderbares Stück Natur und Heimat vor unserer Haustür, welches es nicht nur am heutigen Tag zu nutzen und zu pflegen gilt. Ich bin sehr froh, gemeinsam mit 700 Wanderbegeisterten heute hier dabei gewesen zu sein“, sagte die Landtagspräsidentin in ihrer Begrüßung. In ihren weiteren Worten unterstrich sie die Bedeutung des Wandertags nicht nur als Freizeitveranstaltung, sondern auch als Beitrag zur Erhaltung von Natur und Kultur in Thüringen.

Neun faszinierende Wanderrouten durch die Südharzer Landschaft

Der 31. Thüringer Wandertag bot insgesamt neun verschiedene Wanderrouten für alle Wanderbegeisterten, unabhängig von Alter oder Erfahrung. Christine Lieberknecht in ihrer Funktion als Präsidentin des Landesverbandes Thüringen im Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e. V. begrüßte Wandernden aus Nah und Fern. Mehr als 530 Voranmeldungen gab es, nicht alle erschienen auch vor Ort, was auch mit der komplizierten Umleitungsregelung in Nordhausen aus Richtung Süden begründet wurde. Doch viele Kurzentschlossene kamen noch nach Ilfeld, so dass mit etwa 700 Teilnehmenden die Zahl des letzten Thüringer Wandertages in Weimar deutlich übertroffen wurde.

Die Strecken variierten in ihrer Länge und Schwierigkeitsgrad, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Außerdem konnte man auf den Strecken thematisch Wissenswertes über die Kultur und Geschichte Ilfelds lernen sowie die Natur des schon herbstlichen Mischwaldes genießen. Sammler der „Harzer Wandernadel“ konnten unter anderem einen Sonderstempel aus Anlass des 31. Thüringer Wandertages bekommen. Andreas Schmidt, Vorsitzender des Harzklub Zweigvereins und selbst Wanderführer, schwärmte von der einmaligen Natur und dem zu jeder Jahreszeit lockenden Angebot an Wanderwegen hier im Südharz.

Von 2,7 bis 9,6 Kilometern Streckenlänge und zwischen 10 und stolzen 400 Höhenmetern fanden die Teilnehmenden eine breite und interessante Auswahl von Wanderrouten rund um den alten Bergbauort am Südharzrand. Die schönste Aussicht hatten dabei sicherlich die Wandernden auf der „Felsentour“, konnten sie doch vom Turm auf dem Poppenberg ein herrliches Harzer Panorama genießen.

Der Herbstmarkt im örtlichen Kurpark: Start und Ziel für unvergessliche Wanderungen

Der 21. Herbstmarkt im Kurpark von Ilfeld diente als zentraler Start- und Zielpunkt für alle neun Wanderrouten. Die Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach sagte dazu: „Wir Ilfelder haben uns sehr ins Zeug gelegt mit unserem traditionellen Herbstmarkt und ich freue mich über einen so schön gefüllten Kurpark an diesem Nachmittag!“ Der Park selbst ist ein idyllischer Ort und der Herbstmarkt seit vielen Jahren eine schöne Tradition mit Gästen aus Nah und Fern. Hier konnten sich in diesem Jahr auch die Teilnehmer vor und nach den Wanderungen entspannen, lokale Köstlichkeiten genießen und mit anderen Wanderfreunden in Kontakt treten. Zahlreiche Stände lockten mit vielfältigen Informationen und Angeboten rund um Tourismus, Natur und Kulinarik. Und für die Kinder gab es jede Menge Gaudi, so beim „Zorbing“ in einem kleinen Pool.

Viel Zuspruch fand dabei am Samstag auch wieder die Wahl zur/m „Ilfelder Suppenkönig/in“ Sieben Köche und 2 Teams waren angetreten, die geschmacklich beste Kürbissuppe zu kredenzen. Mit einem gehörigen Abstand zu den Platzierten holte sich mit den meisten abgegebenen Stimmen Frank Oelschläger in diesem Jahr den Titel, den es dann 2024 zu verteidigen gilt. Auftritte der Ilfelder Blasmusikanten, der Kinder der „Rappelkiste“, dem Grundschulchor und des „Harztor-Chores untermalten das Programm des Tages. Zum abendlichen Tanz spielte die Band „Kontrast“ auf, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Gemeinschaftliche Vorbereitung und Naturerlebnis

Der Thüringer Wandertag in Ilfeld bot mit seinem breiten Angebot für Wanderfreunde nicht nur die Möglichkeit, die atemberaubende Natur und reiche Historie des nördlichen Thüringens zu erkunden, sondern förderte auch die Gemeinschaft und den sozialen Zusammenhalt. Wanderer aus verschiedenen Teilen Thüringens und Deutschlands kamen zusammen, um gemeinsam die Schönheit der Natur zu genießen und Erinnerungen zu schaffen. Es gab Gelegenheiten, neue Freundschaften zu schließen und das Gefühl der Verbundenheit zu erleben, welches das Wandern in der Gruppe bietet.

Durch eine wertschätzende Zusammenarbeit von Politik, Bürgern und Vereinen sowie die Unterstützung durch die heimische Wirtschaft konnte von der Gemeinde solch ein großes Event überhaupt gestemmt werden. Beinahe zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen, Finanzierungen wurden organisiert, Logistik besprochen, Routen geplant und gesichert und alles miteinander koordiniert. Besonderer Dank geht an die Präsidentin des Thüringer Wanderverbandes Christine Lieberknecht, Schirmherrin und Landtagspräsidentin Birgit Pommer, Landrat Matthias Jendricke, Harztor-Bürgermeister Stephan Klante sowie Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach und den Vorsitzenden des Harzklubvereins Ilfeld-Wiegersdorf Andreas Schmidt. Vielen Dank an alle unterstützenden Vereine und Menschen und ganz besonders für die vielen großen und kleinen Spenden und Zuwendungen.

Fazit

Der 31. Thüringer Wandertag am 17. September 2023 in Ilfeld war ein unvergesslicher Tag für Wanderfreunde jeden Alters. Die Schirmherrschaft von Frau Landtagspräsidentin Birgit Pommer unterstreicht die Bedeutung dieses Events für die Natur und den Tourismus in Thüringen. Mit neun faszinierenden Wanderrouten, dem malerischen Kurpark als Start- und Zielpunkt sowie der Gelegenheit, die Gemeinschaft zu erleben, war dieser Wandertag ein Highlight für alle Naturliebhaber und Wanderbegeisterten. Der Thüringer Wanderverband e.V. gemeinsam mit dem Harzklub e.V. als Veranstalter bedanken sich bei allen Gästen, Helfern und Unterstützern für diesen gelungenen Tag und unvergessliche Eindrücke für Groß und Klein. Und nicht vergessen: Wandern in Harztor kann man das ganze Jahr über. Also kommen Sie gern wieder!

Fotos: Harztor / Petra Gerlach / Dirk Daniel