Sportvereinigung Ilfeld erhält Förderscheck

Renovierung des Sanitärbereiches wird großzügig unterstützt

Der November startete für die Sportvereinigung e.V. Ilfeld sehr erfreulich, erhielt man doch eine großzügige finanzielle Unterstützung. Für die dringend notwendige und bereits laufende umfassende Renovierung des Sanitärbereichs ist dieser Scheck gedacht. „Diese schöne Förderung ermöglicht es dem Verein, seine Einrichtungen attraktiver zu gestalten und den heutigen Anforderungen besser gerecht zu werden“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante bei der Scheckübergabe. Übergeben wurde der Scheck in Höhe von 24.480 Euro vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, Patrick Börsch.
„Das Geld für diese Zuwendung kommt aus Mitteln des Landessportbundes in Erfurt und wir sind froh, die SV Ilfeld damit so unterstützen zu können“, so Börsch. Statt einer standen 2023 sogar zwei Millionen Euro für die Sportförderung zur Verfügung, und so konnte auch diese Zuwendung entsprechend umfangreich ausfallen. Der KSB unterstütze dabei alle interessierten Vereine gern bei der Antragstellung, so der Geschäftsführer weiter. Denn auch 2024 wird der Landessportbund sein Förderprogramm fortsetzen.
Die Sanitäranlagen des Sport- und Vereinsheims in Ilfeld-Wiegersdorf waren schon länger nicht mehr auf dem besten Stand. „Es geht dabei ja auch um Gesundheit und Wohlbefindens der Sporttreibenden und Gäste“, so Vereinschef Ulf-Heinrich Gerecke. Man wolle die Räumlichkeiten so herrichten, dass es auch möglich ist, sie im Anschluß an eine Trauerfeier auf dem benachbarten Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf den Trauergästen für ein Zusammensein zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Klante dazu: „Das Quartier hier rund um Sportplatz und Friedhof wird dadurch deutlich aufgewertet.“
Auch die von den Mitgliedern der Sportvereinigung Ilfeld bisher aufgebrachten Eigenleistungen sind zwar überwältigend, wie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach bemerkte. „Dank der großzügigen Zuwendung kann ein großer Teil der notwendigen Ausgaben nun gestemmt werden, das freut mich und die Gemeinde sehr!“ Diese Baumaßnahmen tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Sports hier im Thüringer Norden bei. Die für den Förderantrag nötigen finanziellen Eigenmittel des Vereins trug die Gemeinde Harztor.
Bei der Sportvereinigung Ilfeld e.V. gibt es über 200 Mitglieder, mit 120 die meisten davon im Fußball. Vereinschef Gerecke bedankt sich sehr für die finanzielle Unterstützung. „Der Scheck ist für uns wie Weihnachten, und verplant haben wir es auch schon“, so der Ilfelder. Bei gutem Wetter werden die Arbeiten auch in den nächsten Wochen fortgesetzt. Nicht nur für die Sporttreibenden selbst, sondern für die ganze Gemeinde ist das eine gute Nachricht.
Für weitere Informationen zu dem Projekt und auch sonstigen Anliegen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Sportvereinigung Ilfeld e.V. in der Lindenallee 24. 

Neue Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf übergeben

Die dem Objekt angemessene stille Übergabe der neuen Trauerhalle in Ilfeld am 26. Oktober 2023 markiert nicht nur den würdigen Abschluss eines wichtigen Bauvorhabens für unsere Gemeinde. Sie hat auch eine besondere Bedeutung für unsere Ilfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Diese neuerrichtete Einrichtung ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Ort des Trostes, der Gemeinschaft und des Respekts für die Verstorbenen und ihre Familien“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante. Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach ergänzt: „In einer Zeit, in der Werte wie Gemeinschaft und Zusammenhalt zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist die Trauerhalle ein Symbol für unsere Wertschätzung füreinander.“
Weil die alte Trauerhalle nicht nur äußerlich in die Jahre gekommen war, musste eine Lösung gefunden werden. Denn auch im Inneren bot sich den Trauerenden ein unschönes Bild. „In den Mauern war die Feuchtigkeit aufgestiegen, was innen und außen nicht zu übersehen war“, so Herr Rübesamen vom Bauamt. Nach intensiver Abwägung hatte man sich dann für einen Abriss und den Neubau der Trauerhalle entschieden. So sollte nicht nur der Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf, sondern auch das dortige Wohnumfeld aufgewertet werden. Die Planungen übernahm die Firma Bauprojekt Külbel aus dem Ortsteil Neustadt-Osterode.
Die Realisierung dieses wichtigen Projekts erforderte natürlich entsprechende finanzielle Mittel. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf insgesamt 178.304,08 Euro. Lutz Rübesamen vom Bauamt Harztor dazu: „Immerhin 85% der förderfähigen Kosten konnten mit Mitteln aus dem Programm zur Dorferneuerung und -entwicklung abgedeckt werden.“ Das sind in Summe 133.055,20 Euro, die einen nicht rückzahlbaren Zuschuss darstellen. Aus dem Gemeindehaushalt wurden 23.833,27 Euro reine Baukosten getragen. Hinzu kamen 19.4541,61 Euro Planungskosten, die nicht förderfähig sind. Insgesamt betragen so die von der Gemeinde aufgebrachten Mittel 43.284,88 Euro.
Die neue Trauerhalle in Ilfeld ist nicht einfach nur ein Gebäude, sondern ein Symbol für Wertschätzung füreinander, insbesondere in schweren Momenten. Das neue Gebäude, die Einrichtung mit neuen Stühlen und einer Elektroheizung für die kälteren Tage und die verwendeten Baumaterialien wie Holz bieten nun eine wirklich angemessene Atmosphäre. Und von der Planung bis zur Fertigstellung waren Firmen vorrangig aus der Gemeinde Harztor dafür tätig.