HARZTOR

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Über
Neustadt

Neustadt liegt romantisch am Südhang des Harzes, umgeben von herrlichen Mischwäldern, welche für saubere Luft und ein besonderes Klima sorgen. Das Klima ist für Atemwegserkrankte, zur Kreislaufrehabilitation sowie für Erholungssuchende sehr zu empfehlen. 1890 wurde Neustadt zum Luftkurort ernannt und befindet sich am Fuße der Burg Hohnstein (1120).

Das Ortsbild wird von dem alten Stadttor (1412) mit Heimatstube, der imposanten Rolandfigur am Ratskeller (1730), zahlreichen Fachwerkhäusern und der St. Georg Kirche geprägt. Auf den gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen sowie auf den Kurterrainwegen kann man die schöne Natur rund um Neustadt bewundern und vom Alltagsstress mal richtig abschalten.

Und hiernach können die strapazierten Füße in dem Kneipp-Tret-Becken erfrischt werden. Einfach entspannen und genießen! Unser Tret-Becken befindet sich zwischen Waldbad und Campingplatz. Für die Freizeitgestaltung stehen u. a. das Waldbad, der Grillplatz, die Parkanlage, der Kurpark, ein Campingplatz, der Gondelteich und der Golfplatz zur Verfügung.

Für die richtige Unterhaltung sorgen Osterfeuer, der Südharzer Fitnesstag, Walpurgisfeier auf Burgruine Hohnstein und Grillplatz, Sommerfest, mittelalterliche Burgfeste sowie Harzer Folkloreabende und Ortsführungen.

Die typische „harzliche“ Gastlichkeit kann man in den zahlreichen ansprechenden Hotels, Pensionen, Gasthäusern und bei „Urlaub auf dem Bauernhof“ erfahren. Egal ob deftig oder fein, die Gaststätten und Restaurants lassen keinen Wunsch offen. Sie verwöhnen ihre Gäste aufs Beste.

Touristische Informationen über Neustadt

Ortschaftsbürgermeister

Mario Kühn

Mario Kühn (BF-UWL)ist seit Juli 2022 Ortschaftsbürgermeister von Neustadt und Osterode, seit rund 20 Jahren ist der Osteröder in der Kommunalpolitik, sammelte Erfahrungen im Neustädter Ortschaftsrat und wurde nach der Eingemeindung auch in den Harztor-Gemeinderat gewählt. Hier sitzt er im Tourismus, Kultur- und Sozialausschuss.

Ortschaftsbürgermeister:

036331 49748

Mail:

tourismus(at)harztor.de

Fax:

036331 49749

Ort:

Stolberger Straße 3 | Tourist-Information

Öffnungs-
zeiten

Sprechzeiten:

Di: 17:00 – 18:00 Uhr

Öffnungszeiten:

Mo: 9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Di:   9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00  Uhr

Mi:   9.00 – 11.00 Uhr

Do:  9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Fr:    9.00 – 13.00 Uhr

Sa:   9.00 – 11.00 Uhr

Telefonische oder E-Mail-Terminvereinbarungen haben sich bewährt und ersparen Wartezeiten! Fragen Sie nach und vereinbaren Sie einen Termin!

Einwohner

0 EW

2020

0 EW

2021

0 EW

2022

Lage

Ortschaft Neustadt

Neustadt/Harz ist ein Ortsteil der Gemeinde Harztor im Landkreis Nordhausen (Thüringen) und ein staatlich anerkannter Heilklimatischer Luftkurort. Er liegt unterhalb der Burg Hohnstein (Harz), es befindet sich im Südharz, nordöstlich von Nordhausen.

Anreise

Anreise per Auto
Aus Richtung Leipzig:
A38 bis B85 in Berga folgen, auf A38 Ausfahrt 13-Berga nehmen 1 h 2 min (112 km) B85 folgen, L236, Hauptstraße und L1037 bis Torstraße in Neustadt/Harz nehmen
Aus Richtung Göttingen:
Von B3 A7 nehmen, A38 bis L3080 in Werther nehmen, auf A38 Ausfahrt 10-Nordhausen-West nehmen, Kasseler Landstraße, Freiherr-vom-Stein-Straße, B4, Beethovenring, ... und L1037 bis Torstraße in Neustadt/Harz nehmen
Anreise per Bahn
Anreise bis Hauptbahnhof Nordhausen, dort befinden sich die Haltstellen für Bus ( ca. 20-30 Minuten bis Neustadt )

Darüber hinaus fährt die Harzquerbahn nach Harztor und unterhält mehrere Haltepunkte in den Ortschaften Niedersachswerfen, Ilfeld und Sophienhof. Die Triebwagen fahren stündlich.
Öffentlicher Nahverkehr
Neben der öffentlichen Personenbeförderung durch Buslinien, fahren auf dem Schienennetz der Harzer Schmalspurbahnen zusätzlich stündlich Combino-Straßenbahn-Triebwagen in Richtung Nordhausen.

Vereine

In Neustadt sind 13 Vereine aktiv tätig.  Über 600 ehrenamtliche Bürger helfen den Luftkurort attraktiv zu gestalten. Ohne die Neustädter und Osteröder Vereine könnten die Urlauber und Besucher von Neustadt nicht betreut werden.
Die Vereinsarbeit spiegelt sich in nahezu allen Bereichen wieder.

Der Neustädter Kur- und Fremdenverkehrsverein e. V. wurde am 9.4.1992 gegründet.

In der Satzung des Vereins sind der Zweck und die Aufgaben wie folgt verankert:

  • Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Tourismus-, Heimat- und Fremdenverkehrsvereinen.
  • Zusammenarbeit mit der Neustadt-Information zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen.
  • Koordinierung der Teilnahme an Touristikmessen, Ausstellungen und Presseaktivitäten.
  • Entwicklung eines sanften Tourismus unter Einbindung der Träger des Natur- und Umweltschutzes sowie der Land- und Forstwirtschaft.
  • Förderung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustausches mit den ansässigen touristischen Vereinen, den zahlreichen Neustädter Gastgebern und den überregionalen Verbänden.
  • Unterstützung der Brauchtumspflege im Harz
Satzung zum Download
Beitragsordnung zum Download

Der NKFV ist Mitglied im Harzer Tourismusverband, im Südharzer Tourismusverband und im Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen.
Der Verein hat  40 aktive Mitglieder sowie einen aktiven Vorstand mit 5 Mitgliedern. Die Mitglieder des NKFV wollen aktiv mithelfen, dass sich die zahlreichen Urlauber und Tagesgäste in Neustadt und im Naturpark Südharz wohlfühlen.

Unser Motto. Gemeinsam für Neustadt und den Südharz!

Kontakt: Neustädter Kur- und Fremdenverkehrsverein e.V.

Stolberger Straße 3, 99768 Harztor OT Neustadt

Telefon: 03 63 31 / 46277
E-Mail: info(at)neustadt-harz.de
Internet: www.neustadt-harz.de

Vorstandsvorsitzende: Markus Garzke
Tel.: 036331 47818

Mit der Gründung des Harzklubzweigvereins Neustadt „unterm Hohnstein“ im Jahre 1887 übernahm dieser die Aufgaben des Verkehrsvereins, dessen Mitglieder geschlossen dem Harzklub beitraten.

 

Chronik Harzklubzweigverein

Die Leitung wurde dem Forstassessor Grebe übertragen. Ihm folgte 1898 Revierförster Gölitz. Dieser erwarb sich großen Verdienst bei der Anlegung von Wander- u. Spazierwegen sowie von Parkanlagen in u. um Neustadt. Unter seiner Leitung wurde auch die Burgruine Hohnstein der auflebenden Wanderbewegung erschlossen.
Zum Zeitpunkt der Gründung zählte der Zweigverein 25 Mitglieder. Nach dem 1. Weltkrieg setzte Revierförster Nielen, als Vorsitzender, die guten Traditionen und Aktivitäten des Harzklubs fort. Unter seiner Leitung stand nicht nur eine Beschilderung von zahlreichen Wanderwegen, sondern auch die Errichtung des Herrmann-Löns-Gedenksteins, der am 14. Juli 1928 im Rahmen eines großen Heimatfestes durch den damaligen 1. Vorsitzenden des Harzklubhauptvorstandes, Hermann v. Frankenberg, eingeweiht wurde.
Nachfolger von Nielen wurde Revierförster Dose, der wie sein Vorgänger durch Versetzung, dann Lehrer Müller den Platz als Vorsitzenden freimachte. Unter Vorsitz von Lehrer Müller  fand dann am 24. Oktober 1937 die 50-Jahrfeier des Vereins statt, der zu diesem Zeitpunkt 47 Mitglieder zählte. Als der 2. Weltkrieg ausbrach hatte der Zweigverein, unter Vorsitz von Lehrer Wolkenstein bereits 63 Mitglieder und eine Brauchtumsgruppe befand sich im Aufbau. Hier endet vorläufig die Geschichte des Harzklubzweigvereins Neustadt/Südharz e. V.

1989/90 die „Wende“ war da, der „Zaun“ bekam Löcher und schon waren die Wanderkameraden aktiv. Eine Kontaktaufnahme der Wanderkameraden Prengel und Liesegang mit dem Zweigverein Zorge erfolgte. Daraus resultierend wurden wir zu einer Bereichsberatung am 13. Januar 1990 nach Zorge eingeladen, an der unsere Wanderfreunde Adolf Gerlach, Harry Appenrodt sowie Harald und Rupert Ströbele teilnahmen. Hier versorgte uns unser unvergessener Wanderfreund, Hauptwegewart Hans-Dieter Harnisch mit einer Erstausstattung  von Wegebeschilderungsmaterial.
Am 10. März 1990 kam dann der große Tag für uns. Wir konnten im festlich geschmückten Saal des Ferienheimes im Ortsteil Osterode unseren Verein mit dem Namen „Harzklubzweigverein Neustadt-Osterode e. V.“ wiedergründen.
Von den 58 Wiedergründungsmitgliedern wurde Wanderfreund Adolf Gerlach zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nun folgte eine rege Tätigkeit auf allen Ebenen, die uns unser Statut vorgegeben hat. Unter anderem wurden bis zum heutigen Tag 600 Wanderwegschilder auf ca. 80 km Wanderwegen angebracht und auch schon wieder einmal ausgetauscht. Ein besonderes Erlebnis war unsere erstmalige Teilnahme mit 11 Mitgliedern am Sterntreffen in Bad Harzburg 1990.
Ein Höhepunkt war auch das Gartenfest in „Asches Garten“ bei unseren Patenfreunden in Bad Sachsa am 04.07.1990, an dem auch die Wandergruppe „Berlin“ des „Deutschen Wandertages 1989“ teilnahm.
Die Fertigstellung und Inbetriebnahme unseres Grillplatzes „Wanderstützpunkt Zapfkuhle“, sowie die Instandsetzung des Lönsparkes mit seinem Denkmal  und die entsprechenden Einweihungsfeierlichkeiten am 19. Und 20. Juni bildeten die Höhepunkte des Jahres 1992. Mit 113 Mitgliedern erreichte unser Verein zum Jahresende den höchsten Mitgliederstand.

1994 richteten wir gemeinsam mit Ilfeld die Sternwanderung zum Poppenberg anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Poppenbergturmes aus. Bei herrlichem Wetter konnten wir über 2.000 Wanderer begrüßen.
Der Verantwortung für unsere Ortshistorie sind wir uns ebenfalls bewusst. Zur Wiederherstellung unseres „Roland“ haben wir unter anderem mit einer Geldspendensammlung beigetragen. Auch das „Alte Tor“ ist von uns wiederbelebt worden. In dessen oberer Etage ist eine Heimatstube eingerichtet worden. Im generalrestaurierten „Torhaus“ wurden weitere museale Einrichtungen geschaffen. Tonangebend war unser Wanderfreund Jochen Schoolmann, der auch schon seit einigen Jahren Mitglied des Hauptvorstandes des Gesamtharzklubs ist. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Herrmann-Reddersen-Stiftung unter Vorsitz von Dr. v. Kortzfleisch wesentlich dazu beigetragen hat, dass Poppenbergturm, Roland, Altes Tor, sowie das Torhaus wieder hergestellt werden konnten. Dafür sei der Stiftung besonders gedankt.

Das Jahr 1997 hatte für uns ein schlimmes Ereignis bereit. Unser verdienstvoller Vorsitzender, Adolf Gerlach, erlitt in Ausübung von Arbeiten am Wanderstützpunkt einen schweren Unfall. Diese schlimme Verletzung überstand er zwar, doch es war die Ursache für eine starke Behinderung und seinen frühen Tod.

Ein gutes  und für unseren Verein erhebendes Ereignis 1997 war die Festveranstaltung anlässlich des 110-jährigen Bestehens unseres Vereins und die Auszeichnung mit der Eichendorff-Plakette.
Wir schreiben das Jahr 1998. Von nun an führte Jochen Schoolmann unseren Verein zu sehr guten nachhaltigen Erfolgen, die vor allem zu Ausrichtungen von überregionalen Wander- und Brauchtumsveranstaltungen führten.



Höhepunkt des Jahres 2000 war der Thüringer Wandertag, den wir ausrichteten. Am Wanderstützpunkt konnten wir am 12. August bei schönstem Wetter viele Wanderer aus ganz Thüringen begrüßen.
Gast war u.a. die damalige Präsidentin des Gebirgs- und Wanderverbandes Thüringen und heutige Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Christine Lieberknecht.
Ein weiterer Höhepunkt für Neustadt, aber auch für unseren Verein, war das Harzfest am 18. August 2002. Seit dem Heimatfest 1928 hatte Neustadt einen solch großen Festumzug mit unzähligen Mitwirkenden und Zuschauern nicht wieder erlebt. Auch der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel nahm daran teil.

Die Jahre 2003 und 2004 waren erfüllt mit vielen Aktivitäten. Es erfolgte die Neuwahl des Vorstandes und in der Jahreshauptversammlung am 6. März 2004 wurde Wanderfreund Dirk Erfurt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Jochen Schoolmann übernahm die Stelle des 1. Stellvertreters. Eine gute Wahl, wie die nachfolgenden Jahre unter Beweis stellten. Es bewährte sich, einen guten Theoretiker und einen bewährten Praktiker an der Spitze unseres Vereins zu haben.

Das Jahr 2005 begann mit einem richtigen Paukenschlag für Neustadt. Am 27.03. waren ca. 11.000 Wanderer dem Aufruf des MDR zum Osterspaziergang gefolgt. Die vom Harzklub organisierten und geführten Wanderstrecken, sogar mit Überquerung der Talsperrenmauer, waren ein großer Erfolg!
Am 15. Oktober 2005 konnte unser Naturlehrpfad eingeweiht werden. Der 5,5 km lange Naturlehrpfad gibt Einblick in den natürlichen Ablauf  und das Zusammenspiel von Wald, Bergen, Teichen, Bächen und Wiesen. Er zeigt aber auch die Notwendigkeit des sorgsamen Umgangs mit der Natur und soll dazu anregen, dass die Zahl der Menschen, die sich mit diesen Zielen identifizieren zunimmt. Für die praktische Ausführung (Schaukästen, Markierung etc.) zeigten sich verantwortlich hauptsächlich Jochen Schoolmann, sowie Karl-Heinz-Werther und Heinrich Appenrodt. Die inhaltlich theoretische Seite wurde von Rupert Ströbele gestaltet.
In den nachfolgenden Jahren konnte sich unser Zweigverein zielstrebig weiterentwickeln. Besonders durch die Nordic-Walking-Gruppe unter Leitung von Ursula Schmitt und durch die aktive Werbung durch unseren Vorsitzenden, Dirk Erfurt, erhöhte sich unser Mitgliederstand ständig, so dass wir jetzt 165 Mitglieder zählen.
Im Jahre 2007 haben wir mit einer großen Festveranstaltung auf dem Grillplatz das 120-jährige Vereinsjubiläum mit vielen Gästen gemeinsam gefeiert. Der „Harzer  Heimattag“ am 05. Juli war der Höhepunkt des Jahres 2009, sowohl für Neustadt, als auch für den Harzklub. Der bunte traditionsbesetzte Festumzug, sowie die Brauchtumsveranstaltungen im Kurpark bei schönstem Wetter wurden für alle Besucher und Akteure zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung der „Harzer Wandernadel“ auf dem Hohnstein 2010 führte zu einer stark besuchten überregionalen Zusammenkunft der Harzer Wanderer.
All diese angeführten, hervorragenden organisierten Veranstaltungen und besonderen Tätigkeiten waren nur möglich durch das engagierte Handeln unserer Leitungsorgane und des sogenannten „Harten Kerns“ unseres Zweigvereins.
In den zurückliegenden Jahren konnten die Mitglieder Adolf Gerlach, Rupert Ströbele und Günther Wehling mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Harzklubs ausgezeichnet werden.
Besonders erwähnt und herausgestellt werden müssen die Mitglieder:
Günther Wehling, als langjähriger Schatzmeister der in sehr schwierigen finanziellen Zeiten und in der Entwicklungsphase unseres Vereins besonders aber bei der Erstellung unseres Wanderstützpunktes „Grillplatz Zapfkuhle“ engagiert mitgewirkt hat.
Otto Ibe,  der für seine vorbildliche Wanderwegbeschilderung als Wegewart, sowie  das Anfertigen und Aufstellen von über 100 rustikalen Bänken in der Gemarkung Neustadt einen Namen gemacht hat.
Heinrich Appenrodt als Naturschutzwart, der sich auch für das Anfertigen der Sitzgarnituren  in der Halle am Grillplatz verdient gemacht hat
Jochen Schoolmann und Karl-Heinz Werther für die ständige Betreuung und Wartung des Grillplatzes und den fortgesetzten Ausbau dieses Naturkleinods mit unserer eindrucksvollen Felsenbühne.
Dies gilt auch für die fleißigen Mitglieder des Versorgungsaktivs, die nun schon zum Teil seit 20 Jahren unsere Gäste und Wanderfreunde bestens auf dem Grillplatz und Wanderstützpunkt betreuen.
Dass wir jeweils mit einer großen Delegation fast ständig an den „Deutschen Wandertagen“ teilnahmen ist dem Organisationstalent und dem intensiven Einsatz unserer Wanderfreundin Ute Fröbel zu danken. Für eine gute, vielseitige Publikation  unserer Tätigkeiten sorgt bestens unsere Pressewartin Adelheid Urban.
Wanderfreundin Inge Schoolmann sorgt außer vielen anderen Tätigkeiten für eine geschmackvolle „blumige“ Ausschmückung unserer Veranstaltungen.
Im Jahre 2010-2011 haben wir neben der Teilnahme an den obligatorischen Veranstaltungen, die Entwicklung und  Mitfinanzierung des Films  „Die Köhlerei im Harz“ vorrangig mitgestaltet.
Die Leitung hatte Prof. Dr. Lutz Wille, Ronald Langer war der Filmoperateur. Otto Ibe spielte als Köhlermeister mit die Hauptrolle. Die Trachtengruppe unseres Volkschors umrahmte mit Harzer Brauchtum und Liedern das Filmgeschehen. Überhaupt ist die Zusammenarbeit mit dem Volkschor recht gut. Dies wird wesentlich durch doppelte Mitgliedschaften gefördert.
Es gibt noch viele weitere Beispiele von besonderen Aktivitäten unserer Mitglieder, die das Vereinsleben bereichern und fördern.
Als Resümee des nun schon über 20-jährigen Wiederbestehens unseres Zweigvereins können wir mit Recht sagen: Wir sind eine tragende Kraft unseres Luftkurortes und  ein bedeutender Teil des Harzklub e.V.
Neustadt im November 2011

Für die Richtigkeit der Aufzeichnungen zeichnet:
Rupert Ströbele
Ehrenvorsitzender

Zur Unterstützung der Gemeinde Neustadt/Harz in Ihrem Bestreben um eine Erhaltung, Sanierung und Pflege des Bades hat sich auf Initiative der Neustädter Bürger am 26.04.06 unser Förderverein „Waldbad Neustadt“ gegründet.

Unser Verein hat bereits über 200 Mitglieder, überwiegend Familien sowie (Stamm)gäste des Bades aber auch Unternehmen, insbesondere des Neustädter Hotel- und Gaststättengewerbes und es werden jährlich mehr. Allen Mitgliedern ist der Wille gemein, das Waldbad als unverzichtbaren Bestandteil des sozialen und kulturellen Angebotes unsers Ortes zu erhalten, die Ausstattung zu verbessern und das Gelände durch vielfältige Veranstaltungen mit Leben zu erfüllen.

 

Kontakt: Vorsitzende Anne Dumjahn
Burgstraße 50, 99768 Harztor OT Neustadt
Telefon: 03 63 31 / 42 450
E-Mail: info@neustadt-waldbad.de

Internet: www.neustadt-waldbad.de 

Zur Unterstützung der Gemeinde Neustadt/Harz in Ihrem Bestreben um eine Erhaltung, Sanierung und Pflege des Bades hat sich auf Initiative der Neustädter Bürger am 26.04.06 unser Förderverein „Waldbad Neustadt“ gegründet.

Unser Verein hat bereits über 200 Mitglieder, überwiegend Familien sowie (Stamm)gäste des Bades aber auch Unternehmen, insbesondere des Neustädter Hotel- und Gaststättengewerbes und es werden jährlich mehr. Allen Mitgliedern ist der Wille gemein, das Waldbad als unverzichtbaren Bestandteil des sozialen und kulturellen Angebotes unsers Ortes zu erhalten, die Ausstattung zu verbessern und das Gelände durch vielfältige Veranstaltungen mit Leben zu erfüllen.

 

Kontakt: Vorsitzende Anne Dumjahn
Burgstraße 50, 99768 Harztor OT Neustadt
Telefon: 03 63 31 / 42 450
E-Mail: info@neustadt-waldbad.de

Internet: www.neustadt-waldbad.de 

Geschichte Neustadt

Am Fuße der um 1120 erbauten Burg Honstein gelegen, wird „Novenstadt“ bereits 1372 urkundlich erwähnt.
Fast 300 Jahre war die etwa 140 Meter über dem Ort liegende Burg Residenz der mächtigen Grafen von Hohnstein, Vasallen Heinrichs des Löwen (Braunschweig). Die Blütezeit ihrer Herrschaft lag im 13.Jh. Besonders mit der Freien Reichsstadt Nordhausen lagen sie oft in Fehde.
Ein familiärer Streit führte 1412 zum sogenannten Fleglerkrieg, der mehr als zehn Dörfer des Amtes Hohnstein verwüstete und zum Ende ihrer Herrschaft auf der Burg Hohnstein führte.
Die Grafen von Stolberg kamen 1417 in den Besitz von Burg und Amt Hohnstein. Unter ihrer Herrschaft erhielt der Flecken Neustadt weitere Privilegien und durfte sich 1485 ein Rathaus bauen. Neben dem Markt- und Braurecht verfügte man über eine eigene Gerichtsbarkeit und durfte einen Roland aufstellen.
Der Zuzug von Bauernfamilien aus den umliegenden zerstörten Dörfern erweiterte das inzwischen befestigte Gemeinwesen. Die Stolberger Grafen schenkten dem Ort im Jahre 1531 ein eigenes Siegel. In einer Karte des Amtes Hohnstein aus dem Jahre 1589 wurde der Ort erstmals als „Die neue Stadt“ bezeichnet.
Im Dreißigjährigen Krieg belegten kaiserliche Truppen Burg Hohnstein. Am 10. Juli 1627 wurde die Burg durch Brandlegung zerstört.
Ein Großfeuer vernichtete am 10. September 1678 den Flecken Neustadt, einschließlich aller öffentlichen Gebäude, wie Rathaus, Pfarrhaus und die Kirche. Nur drei Häuser überstanden die Katastrophe. Ein Jahr nach dem Brand konnte zunächst das Pfarrhaus und ab 1685 die ev. Kirche St. Georg wieder genutzt werden.
Als Ersatz für die zerstörte Burg ließen die Grafen von Stolberg 1744 auf einem älteren Herrensitz das „Neue Schloss zu Neustadt“ im Stil des Neuklassizismus bauen. Es wurde u. a. Sitz der Verwaltung des Amtes Hohnstein mit der Justizkanzlei (Gericht), den Konsistorium und einer Revierförsterei.
Fünf Handwerkerinnungen des Amtes Hohnstein bekamen ihren Sitz in Neustadt.
In der zweiten Hälfte des 19.Jh. verlor der Ort alle seine Ämter und wurde dem Kreis Ilfeld zugeordnet. Ilfeld war der südlichste Kreis des Regierungsbezirkes Hildesheim in der preußischen Provinz Hannover.
Neben Land- und Forstwirtschaft spielte in Neustadt das Handwerk und der Bergbau eine bedeutende Rolle. Dem Abbau von Kupferschiefer folgte im 18. und 19. Jh. Die Förderung von Steinkohle.
Nach der Einstellung des Kohlebergbaus entwickelte sich der Fremdenverkehr in Neustadt. Der Bau des Kurhauses im Jahr 1870 wurde acht Jahre später durch ein Badehaus ergänzt. Ab 1887 betrieb Hermann Kronberg ein Sanatorium auf der Grundlage eines Naturheilverfahrens. Es ist der Familie Kronberg zu verdanken, dass sich Neustadt bereits 1890 Luftkurort nennen darf.
Ein prominenter Kurgast war im Jahre 1908 der Heidedichter Hermann Löns, an den ein Gedenkstein erinnert.
Um 1929 entstand in der Burgstraße ein weiteres Sanatorium unter Georg Steinhoff.
Das ev. Fachkrankenhaus kann heute auf der Grundlage moderner medizinischer Erkenntnisse in einem neuen Bettenhaus mehr als 80 Patienten betreuen.
Mit der Vereinigung mit der Nachbargemeinde Osterode im Jahr 1952 überschritt der Luftkurort die Einwohnerzahl von 1000.
Zwischen 1953 und 1989 erreichte der Fremdenverkehr in Neustadt neue Dimensionen. In dieser Zeit entstanden das herrlich gelegene Waldbad, der Gondelteich und sechs Feriensiedlungen.
Nach der „Wende“ 1989 wurden die zunächst z.T. leerstehenden Hotels innerhalb der nächsten 4 Jahre zu gut gebuchten Hotels um- und ausgebaut. Die Infrastruktur Neustadts entwickelte sich durch komplexen Straßenbau, zentrale Kanalisation, sowie Neubau und Modernisierung von Restaurants und Kaffees sehr besucherfreundlich.
Vom Harzklub gut ausgebaute und bestens beschilderte Spazier- und Wanderwege sowie Kuranlagen empfangen den anspruchsvollen Kurgast und Tourist.
Die Zahlreichen Vereine und Gruppen bemühen sich erfolgreich um die Pflege des breitgefächerten kulturhistorischen Brauchtums.

Der Text wurde von Herrn Rupert Ströbele zusammengestellt.

Geschichte Osterode

Osterode liegt ca. 1 Kilometer westlich von Neustadt in einem in Ost – West ausgerichteten Tal. Osterode ist ein kleines Hufen-Dorf mit ca. 250 Einwohnern.
Osterode ist seit 1952 ein Ortsteil von Neustadt.
Urkundlich erstmals erwähnt wurde Osterode 1216. In Osterode bestand zu dieser Zeit ein Rittergut. In einer Urkunde des Grafen Elger von Hohnstein aus dem Jahr 1216 tritt ein Buchardus Ritter zu Osterode als Zeuge auf.
Das Rittergut in Osterode war ein Lehen der Grafen zu Hohnstein. Im 13. und 14. Jahrhundert, der Hochzeit der Grafen von Hohnstein, waren die Ritter zu Osterode Burgleuteauf der Burg Hohnstein und hatten wichtige Funktionen inne. In dieser Zeit war Osterodeein  Grafendorf, ein Burg-Ort der Hohnsteiner.
Bereits im 13. Jahrhundert hatte Osterode einen Pleban  (Pfarrer) der mindestens ab 1400 zugleich Burgkaplan auf der Burg Hohnstein war.
In Osterode steht ein Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert, der der Sicherheit der Einwohner diente und vermutlich eine Rolle in den vielen Fehden zwischen den Hohnsteinern und der Stadt Nordhausen spielte. Im Jahr 1759 wurde die westlich vom Wehrturm stehende Kapelle abgerissen und eine Kirche an den Turm angebaut.
Unter der an der Nordseite des Turms angebrachten Tafel der Kriegsgefallenen, kann man im Mauerwerk noch den früheren Eingang zum Turm erkennen.
Nicht weit von der Kirche steht die viele Jahrhunderte alte Dorflinde.
Osterode hatte über die Jahrhunderte in einer Feldflur von ca. 235 Hektar sechs Bauerngehöfte. Einwohner von Osterode arbeiteten als Waldarbeiter und Bergleute. Es gab in Osterode bis in das 21. Jahrhundert eine über viele Generationen reichende Traditon der Köhlerei.
Ein markanter Gebäudekomplex in Osterode ist das ehemalige Landheim „Hundert Eichen“. Bis 1909 der Sommersitz der Schauspielerin Luise Dumont, wurde das Landheim zu einem Ort, wo junge Menschen sich erholen konnten und eine Ausbildung erhielten. Nach 1945 wurden Kindergärtnerinnen und Lehrer hier  ausgebildet. Bis heute werden Kinder und Jugendliche im Heim betreut.
Heute gibt es in Osterode keine landwirtschaftlichen Betriebe mehr. Es gabzwei Gaststätten mit Saal im Ortskern, die nicht mehr existieren. Am Ortsrand Richtung der Burgruine Hohnstein entstand Anfang der 90er Jahre, die beliebte Waldgaststätte „Zittertal“.
In Osterode wird viel gebaut. „Städter“ suchen Ruhe und Erholung in der schönen Südharzlage des Ortes.
Der Text wurde von Herrn Jürgen Fiedler zusammengestellt.

Sehenswürdigkeiten

Burg Hohnstein
Direkt oberhalb Neustadts erhebt sich die fast 900 Jahre alte Burgruine Hohnstein aus den Mischwäldern des Südharzes. Konrad von Sangerhausen erbaute die Stammburg der Grafen von Hohenstein um das Jahr 1200. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die damals größte Burganlage des Harzes schließlich durch einen Brand zerstört. Die Burgruine ist heute im Besitz des Landkreises Nordhausen und nach jahrelangen Aufräumungs- und Sanierungsmaßnahmen in sehr gutem Zustand. Der Burggasthof wurde 2001 aufwändig saniert und bietet heute seinen Gästen eine gemütliche Gaststube und eine Burgterrasse mit dem wohl schönsten Blick des Südharzes. Der Burggasthof ist auch beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderer und Mountainbiker.
Talsperre Neustadt
Die Talsperre Neustadt (Nordhäuser Talsperre) ist die Talsperre mit der ältesten Staumauer Thüringens. Sie dient der Trinkwasserversorgung von Nordhausen. Die Talsperre wurde 1904-1905 in der unmittelbaren Nähe zu Neustadt erbaut und 1922-1923 um 5 m erhöht. Das gestaute Gewässer ist der Krebsbach. Betreiber der Talsperre ist die Thüringer Fernwasserversorgung; das Wasser wird an den Wasserverband Nordhausen geliefert. Baden und Freizeitsport im Stausee sind nicht möglich, aber man kann rund um den Stausee wandern. Die Staumauer wurde von 1997 bis 2001 saniert und mit einer Verstärkung, einer wasserseitigen Abdichtung mit Asphaltbeton, einem Kontrollgang und einer Untergrundabdichtung versehen.
Gondelteich
Mit seiner idyllischen Lage unterhalb der Burgruine Hohnstein lädt er Jung und Alt zum Wandern und Erkunden ein. Am ansässigen Kiosk erleben Sie in familiärer Atmosphäre Original Thüringer Spezialitäten, leckeres Eis und frische Getränke. Und damit auch bei den kleinen Gästen keine Langeweile aufkommt stehen ein schöner Spielplatz und die Möglichkeit zum Boot fahren bereit.
Das "Alte Tor"
Es wurde etwa 1450 erbaut und war das Haupttor des "Marktflecken" Neustadt. Das Tor sperrte den Zugang zum "Marktflecken" in der Südflanke des Ortes. Den Titel "Marktflecken" erhielt Neustadt 1485 mit den wichtigsten Stadtrechten vom Grafen zu Stolberg. Beiderseits des Tores begann nach kurzen Mauerstücken der weitere Schutz des Fleckens durch Teiche, Wälle, Palisaden (Planken) und Heckenwälle. Die Lage des Tores wurde so festgelegt, dass man von Hohenstein genau in die Torstraße blicken und somit das Tor genau beobachten konnte. Bis Mitte diesen Jahrhunderts (1950) war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass jeder verstorbene Bürger Neustadts durchs "Alte Tor" zum Friedhof getragen oder gefahren wurde. Auf dem Tor wohnte in den letzten zwei Jahrhunderten der Nachtwächter, der die Aufgabe hatte, nachts an bestimmten Stellen des Ortes durch Blasen ins Horn und Ausrufen jeweils die volle Stunde anzuzeigen.
Der Neustädter Roland
Im Jahr 1372 wird die Gemeinde als "Novenstadt" (von lat. novus "neu") erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich ein kleiner Marktflecken entwickelte sich Neustadt schnell weiter, so dass im Jahre 1485 der Ort ein Rathaus bauen und eine Rolandstatue zum Zeichen der Gerichtsbarkeit errichten durfte. Die überlebensgroße, besterhaltenste Rolandstatue aus dem Jahr 1730 steht heute noch und kann am Neustädter Ratskeller besichtigt werden.
Mammutbaum
Nein, wir sind nicht in Kanada oder irgendwo sonst in Nordamerika, wir befinden uns immer noch im Südharz. Ganz in der Nähe Neustadts befindet sich aber tatsächlich ein Mammutbaum. Er wurde ca. 1670 gepflanzt und hat nicht ganz die unglaublichen Dimensionen seiner nordamerikanischen Verwandten. Sehenswert ist er aber allemal, vor allem ist dazu auch nur ein ganz kurzer Spaziergang vom Gondelteich aus nötig.
St. Georg Kirche Neustadt
Beim großen Brand von Neustadt, am 10. Sept. 1678, brannte auch die Kirche vollständig ab. Alles Inventar einschließlich Orgel und Glocken ging dabei verloren. Etwa 1686 wurde der Wiederaufbau der Kirche in Angriff genommen, und 1693 konnte der erste Gottesdienst in der noch halbfertigen Kirche gehalten werden. Der aus großen heimischen Porphyritsteinen errichtete Bau hat seit damals nur wenige Veränderungen erfahren. Seinen heutigen hohen Helm hat der Turm allerdings erst 1871 bekommen, damals noch mit 4 Ecktürmchen verziert, die bei seiner Neueindeckung 1972 aber entfernt wurden. Spender sorgten für die neue Ausstattung der Kirche. So stiftete der Graf von Stolberg im Jahr 1698 zwei neue Glocken, die in Nordhausen von dem Glockengießer Geyer gegossen wurden, und Frau Christiane Elisabeth von Gladebeck 1705/1706 den barocken Kanzelaltar, der heute noch den Kirchenraum schmückt.
St. Julian Kirche Osterode
Die Evangelische Kirche St. Julian in Osterode ist ein schlichte barocke Chorturmkirche, d.h., der Turm steht ungewöhnlicher Weise über dem Chor der Kirche im Osten. Sie besteht aus teilweise verputzten Bruchsteinen. Im quadratischen Turm stecken noch Teile eines Wehrturmes aus dem 13. Jahrhundert. Das Kirchenschiff wurde 1759 an Stelle einer kleineren Kapelle an der Turm angebaut und der Turm mit einem Fachwerkaufsatz und Krüppelwalmdach überhöht. Im Inneren befindet sich ein Altarrentabel von 1697 mit Teilen eines geschnitzten gotischen Flügelaltars: Maria mit Kind und vier Heilige. Der achteckige Taufstein stammt aus romanischer Zeit. Die überlebensgroße, besterhaltenste Rolandstatue aus dem Jahr 1730 steht heute noch und kann am Neustädter Ratskeller besichtigt werden.

Neustadt

und sein Ortsteil