Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl am 25.02.2024 in der Gemeinde Harztor

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 26.02.2024 für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters nachfolgendes Ergebnis festgestellt:

Die Aufrechnung der Ergebnisse sämtlicher Stimmbezirke einschließlich des Ergebnisses der Briefwahl ergab folgendes Gesamtergebnis:

Wahlberechtigte insgesamt6.312
Zahl der Wähler1.783
Wahlbeteiligung28,2 %
Ungültige Stimmabgaben 77
Gültige Stimmabgaben1706

Von den gültigen Stimmabgaben entfielen auf:

  Lfd.Nr.  Vor- und Nachnamen der Personen und/oder Bewerberinnen und Bewerber in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl; ggf. mit weiteren Angaben zur PersonStimmen
1  Klante, Stephan 1.663
2  Gerlach, Petra8
3  Kühn, Mario4
4  Napp, Markus2
5  Sauermann, Hartmut2
6  Hosmann, Kevin2
7  Zyrus, Christina2
8  Schiek, Alf2
9  Mügge, Matthias2
10  Steikert, Günter2
11  See, Stefan1
12  Schönemann, Katrin1
13  Gerlach, Sandra1
14  Feyer, Jörg1
15  Wehmann, Virginia1
16  Weichholdt, Sebastian1
17  Neu, Niels1
18  Denkscherz, Alexander1
19  Kleemann, Gerhard1
20  Freitag, Mario1
21  Schmidt, Maik1
22  Wachholz, Stephanie1
23  Erfurt, Dirk1
24  Buse, Ronald1
25  Knust, Sven1
26  Schmidt, Andreas1
27  Etzroth, Angelique1
zusammen1.706

Mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen entfallen auf folgenden Bewerber:

Klante, Stephan

Er ist zum Bürgermeister gewählt.

Jeder Wahlberechtigte, bei der Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters auch jeder in einem zugelassenen Wahlvorschlag aufgestellte Bewerber, kann binnen zwei Wochen nach Bekanntmachung der Feststellung des Wahlergebnisses (Anfechtungsfrist) die Feststellung des Wahlergebnisses durch schriftliche Erklärung mit Begründung bei der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde 

Landratsamt Nordhausen, Kommunalaufsicht, Grimmelallee 23, 99734 Nordhausen

wegen Verletzung der Bestimmungen des Thüringer Kommunalwahlgesetzes oder der Thüringer Kommunalwahlordnung anfechten. Die schriftliche Erklärung ist vom Anfechtenden persönlich und handschriftlich zu unterzeichnen und im Original einzureichen. Die Anfechtung muss innerhalb der Anfrechtungsfrist begründet werden. Neue Gründe, die nach der Anfechtungfrist vorgetragen werden, können im Wahlanfechtungsverfahren nicht mehr berücksichtigt werden.

Harztor, den 26.02.2024

gez. Monika Klement
Wahlleiterin

Öffentliche Ergebnis-Sitzung des Wahlausschusses der Gemeinde Harztor

Die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses findet am Montag, d. 26.02.2024, um 15.30 Uhr im
Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung, Ilgerstr. 23, 99768 Harztor statt.
Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit des Wahlausschusses
  2. Feststellung des Wahlergebnisses der Bürgermeisterwahl
  3. Erstellung der Niederschrift über die Wahlausschusssitzung


Harztor, d. 16.02.24

gez. M. Klement
Wahlleiterin

Bekanntmachung – Öffentliche Sitzung des Wahlausschusses der Gemeinde Harztor

Die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses findet am Dienstag, d. 23.01.2024, um 16.30 Uhr im Gemeindeamt der Gemeinde Harztor, Ilgerstr. 23, 99768 Harztor statt.

Tagesordnung:

1.         Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit des Wahlausschusses

2.         Verpflichtung der Mitglieder des Wahlausschusses zur unparteiischen Wahrnehmung ihres Amtes

und zur Verschwiegenheit über die ihnen bei der Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten

(§ 3 Abs. 7 ThürKWG)

3.         Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge und Beschlussfassung über ihre Zulassung (§§ 17 Abs.

3, 4, 27 Abs. 3 ThürKWG)

4.         Erstellung der Niederschrift über die Wahlausschusssitzung

Harztor, d. 12.01.2024

gez. Monika Klement

Wahlleiterin

Emotionaler Abschied in den Ruhestand

Emotionaler Abschied in den Ruhestand: Vier Jahrzehnte Herzblut für die Kinder

Passenderweise weinte sogar der Himmel, als die Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Niedersachswerfen sich von einer ganz besonderen Persönlichkeit verabschiedete: Frau Petra Müller. Nach beeindruckenden vier Jahrzehnten, davon fast zwei Jahrzehnten als die rührige und beliebte Leiterin der Einrichtung, wurde sie in einem bewegenden Abschiedsprogramm von den Kindern, Kolleginnen und Kollegen und vielen Gästen geehrt.

Die Kinder, welche Frau Müller in vielen Jahren so sehr ans Herz gewachsen waren, präsentierten trotz Regenwetters ein lustiges und herzerwärmendes Programm. Mit besonderen Liedern und überreichten kleinen Geschenken drückten sie ihre Dankbarkeit aus und wünschten Frau Müller einen schönen Ruhestand. Bürgermeister Stephan Klante hielt ein wertschätzendes und berührendes Grußwort, in dem er die unermüdliche Hingabe von Frau Müller für „ihre“ Kinder würdigte. Selbst ihm wollte dabei kurz die Stimme versagen.

Ein ganz besonderer Moment für die scheidende Leiterin war die Anwesenheit von Frau Heise, von welcher sie damals das Amt als Leiterin übernommen hatte. Ihr Erscheinen verlieh dem Abschied eine zusätzliche emotionale Komponente. Die Kontinuität der Leitung in der Kita „Wirbelwind“ wurde durch die kommissarische Übernahme durch Frau Fritsche gewährleistet, die dann am 1. Februar 2024 offiziell die Leitung übernimmt.

Nicht nur die direkten aktuellen und früheren Wegbegleiter, sondern auch zahlreiche Gäste von den Elternvertretungen, der Grundschule, dem Förderverein „Kinderlachen“ und weiteren Vereinen und Einrichtungen fanden sich ein, um Frau Müller gebührend zu verabschieden und Frau Fritsche einen herzlichen Start zu wünschen. In zahlreichen Gesprächen erinnerte man sich an Geleistetes und tauschte lustige Anekdoten aus.

Wir verabschieden Frau Müller mit einem sehr herzlichen Dank für ihre unermüdliche und kreative Arbeit und wünschen ihr einen wohlverdienten Ruhestand. Diesen wird sie wohl auch dafür nutzen, um im Förderverein „Kinderlachen“ weiter etwas für die Kinder zu tun. Gleichzeitig heißen wir schließlich auch Frau Fritsche herzlich willkommen als neue Leiterin und freuen uns auf die Fortsetzung der liebevollen Betreuung der Jüngsten in der Gemeinde in der Kita „Wirbelwind“.

Erfolgreiches Jahr 2023: Harztor investiert in Infrastruktur und Gemeindeentwicklung

Ein Rückblick auf die bedeutendsten Ereignisse des vergangenen Jahres

Die Landgemeinde Harztor kann auf ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken, in welchem bedeutende Fortschritte insbesondere im Bereich der Infrastruktur und der Gemeindeentwicklung erzielt wurden. Eine der herausragenden Leistungen war dabei der nahezu vollständige Abschluss des Straßen-Sanierungsprogramms, das bereits im Jahr 2022 vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Dieses Sanierungsprogramm umfasste eine Vielzahl von Straßen in Harztor, darunter die Goethestraße, Kleine Gartenstraße, Schröderstraße, Bahnhofstraße, Badestraße, Mühlenstraße, Sandplatz, Im Wiesengrund, Am Schenkenfleck, Auf der Hard, Geschwister Scholl Straße, Adolf Menge Straße, Weidenstraße, Große Gartenstraße, Albertstraße, Am Petersberg, Bleichenköpfchen und der Harzquerbahnweg. Trotz einiger Widrigkeiten und Herausforderungen während der Arbeiten, wie die Engpässe bei den Kapazitäten der ausführenden Firma, wurde die schlussendliche Umsetzung des Programms sehr gelobt.

Ein weiterer Beschluss des Gemeinderats führte auch dazu, dass die Sanierung der Straßen August-Bebel-Ring, Klostergasse und Breitensteiner Straße in das Jahr 2024 verschoben wurde. Parallel zu den Straßenbauarbeiten erfolgte der notwendige Abriss und Neubau einer würdigen Trauerhalle, was einen weiteren wichtigen Schritt für die Gemeinde darstellte und das Quartier sehr aufwertet.

Besonders aktiv war in den vergangenen 12 Monaten der Bauhof der Gemeinde Harztor. Er leistete dabei weit mehr als die für einen kommunalen Bauhof üblichen Arbeiten. Dazu gehörten – neben der Unterstützung bei verschiedenen Veranstaltungen, der Renovierung der Trauerhalle in Harzungen und der Herstellung neuer Wege und Plätze in Herrmannsacker – auch die Reparatur der Straßenentwässerungen in der Vorderstraße, Hoheitsstraße, W.-Rathenau Straße und Steinstraße. In Zusammenarbeit mit dem Harzklub Ilfeld wurde die Brücke an der Eisfelder Thalmühle restauriert, ein zünftiger Matschspielplatz an der Kindertagesstätte Niedersachswerfen errichtet und ein Spielplatz am Eberthof geschaffen. Darüber hinaus wurden weitere Brücken erneuert, mehr Sitzgelegenheiten geschaffen und repariert sowie ein Schallschutz am Mehrzweckgebäude angebracht.

Ein weiterer Meilenstein für die Gemeinde war der Beginn des Breitbandausbaus in den ausgewiesenen Fördergebieten. Dieses wichtige Projekt wird die Landgemeinde Harztor auch 2024 beschäftigen und dazu beitragen, die digitale Infrastruktur im Ort signifikant zu verbessern und die Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Im Hinblick auf weitere für das Jahr 2024 geplante und beschlossene Sanierungsmaßnahmen wurden durch die Gemeinde Fördermittel beantragt, darunter für die Sanierung der Ellricher Straße. Für die Sanierung der Harzstraße 2 wird aktuell die Ausschreibung vorbereitet, für die Sanierung der Gehwege im Löhnspark hat die Gemeinde bereits einen Bescheid erhalten. Bei den Projekten Sanierung der Brücke Krebsbach in Niedersachswerfen sowie Bushaltestelle Wiesenplatz gab es allerdings jeweils eine Ablehnung des Antrages. Für beide Maßnahmen erfolgt ein neuer Antrag im Jahr 2024. Schließlich wurden Fördermittel für die Sanierung der Zufahrt zur Ziegenalm schon für das Jahr 2024 beantragt. Das gleiche gilt auch den Antrag Planschbecken im Waldbad Ilfeld, der ebenfalls erfolgte.

Insgesamt zeigt dieser Jahresrückblick, dass die Gemeinde Harztor in einem ereignisreichen Jahr 2023 erfolgreich in die Zukunft ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert hat. Sowohl in der Infrastruktur als auch – damit eng verbunden – in der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wurden bedeutende Verbesserungen erreicht. Die Fortsetzung dieser positiven Entwicklungen auch im kommenden Jahr liegt im ureigensten Interesse der Gemeinde, die damit auf eine weiterhin blühende Gemeinschaft setzt.

Besseres Internet für Harztor: Verständliche Neuigkeiten für alle Bürger

In der Gemeinde Harztor wird es in Sachen Internet bald viel besser. Dafür gibt es ein Förderprogramm aus dem Jahr 2015, das jetzt endlich auch hier umgesetzt wird. Das ist vor allem daher wichtig, weil es auch in Harztor Bereiche gibt, die bisher von den großen Internetfirmen aus wirtschaftlichen Gründen vernachlässigt wurden.

Was bedeutet das Förderprogramm?

Das Förderprogramm des Landkreises Nordhausen aus dem Jahr 2015 bedeutet, dass wir bald einen besseren Zugang zum Internet bekommen. Die Gemeinde wird mit Glasfaser-Anschlüssen ausgestattet, was eine sehr moderne und zukunftssichere Technologie für schnelleres Internet ist. Das Besondere am Förderprogramm ist, dass auch die abgelegenen Teile von Harztor davon profitieren werden. Falls Sie wissen möchten, ob auch Ihr Zuhause davon betroffen ist, können Sie einfach in der Gemeinde nachfragen. Und keine Sorge, wenn das alles ein bisschen kompliziert klingt – Sie bekommen vorab auch noch einen Brief, der Ihnen alles erklärt!

Eigenwirtschaftlicher Ausbau ab Ende 2025

Die guten Nachrichten gehen aber noch weiter! Ab Ende 2025 wird weiter gebaut und es führt zu noch mehr Verbesserungen beim Internet. Die Firma GlasfaserPlus GmbH zusammen mit der Telekom werden sich darum kümmern, wenn die Gebiete in Harztor ausgebaut werden, bei denen sich die Anbieter einen wirtschaftlichen Nutzen versprechen. Das sind bei uns die meisten Haushalte. Auch hier werden Sie persönlich angeschrieben, damit Sie gut und rechtzeitig informiert sind. Das bedeutet, dass wir in Harztor bald noch wirklich besseres Internet haben werden, ohne dass du Sie sich um komplizierte Technik kümmern müssen.

Was bedeutet das für Sie persönlich?

Die gute Nachricht ist, dass wir alle bald schnelleres Internet haben werden. Das betrifft nicht nur die Bürger in den Kerngebieten der großen Ortsteile, sondern auch die, die abseits der Hauptstraßen wohnen. Hier haben wir einige wichtige Dinge zusammengestellt, die Sie wissen sollten:

Sie werden informiert: jeder Haushalt wird vorab angeschrieben, Sie müssen vorher nichts tun. Ihr Brief wird Ihnen genau sagen, was passieren wird.

Vorab registrieren: Wenn Sie möchten, können Sie sich bei Ihrem jetzigen Telekommunikationsanbieter registrieren. Das bedeutet, dass Sie frühzeitig von diesem informiert werden und schon mal Bescheid wissen, wann was passiert.

Kostenübernahme bei der Telekom: wenn Sie Kunde bei der Telekom sind, müssen Sie sich keine Sorgen um die Kosten der Anschlussarbeiten machen – die Telekom übernimmt diese Kosten für ihre Kunden. Besonders wichtig ist zu wissen, dass bei anderen Telekommunikationsunternehmen diese Übernahme der Kosten nicht immer sichergestellt ist. Es könnte sein, dass Kunden dann diese Kosten selbst tragen müssen. Diesen Punkt sollten Sie vorab klar mit Ihrem Anbieter regeln.

Keine Haustürgeschäfte: die GlasfaserPlus GmbH in Zusammenarbeit mit der Telekom weisen darauf hin, dass es von Ihrer Seite keine Angebote, Listeneintragungen oder Vertragsoptimierungen geben wird. Sollten bei Ihnen also vorgebliche Mitarbeiter einer Telekommunikationsfirma klingeln, sollten Sie vorsichtig sein und nicht gleich irgendwelche Aufträge unterschreiben.

Insgesamt sind das aber mehr als gute Nachrichten für Harztor! Wir bekommen eine deutlich bessere Internetverbindung, die uns allen in der digitalen Welt hilft – ohne dass wir uns dabei mit komplizierten technischen Details herumschlagen müssen. Das macht unsere Gemeinde fit für die Zukunft und sorgt für eine bessere Vernetzung unserer Bürgerinnen und Bürger untereinander und mit der Welt. Bleiben Sie gespannt auf Ihre persönlichen Briefe und genießen Sie die Aussicht auf ein schnelleres Internet!

Fakten zum Glasfaserausbau in Harztor

Bürgermeister Stephan Klante bei der Bürgerversammlung 2023
Harztor informiert Bürger auf gut besuchter Einwohnerversammlung

In einer gut besuchten Einwohnerversammlung am 29. November 2023 wurden die Bürger von Harztor von Bürgermeister Stephan Klante sowie Gästen von der Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, vom Abwasserverband und der Wasserversorgung Nordhausen und dem Landratsamt über wichtige Themen und Entwicklungen in ihrer Gemeinde informiert. Klante informierte auch über den bevorstehenden Glasfaserausbau in der Gemeinde Harztor. Darüber hinaus wurden diverse Schlüsselthemen diskutiert, die einen Einblick in die finanzielle Lage der Gemeinde und geplante Investitionen und Vorhaben gaben.

Die Finanzsituation von Harztor stand im Fokus der Diskussion. In den letzten fünf Jahren haben sich die Ausgaben in allen wesentlichen Bereichen erhöht, teilweise sehr stark. Besonders erwähnenswert sind dabei die Kreisumlage, die Schulumlage, der Betrieb der Kindertagesstätten und die Leistungen des Bauhofs. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Tilgung der bestehenden Kredite stabil. So konnte erfreulicherweise der Schuldenstand der Gemeinde bis 2023 von 6,2 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 4,6 Millionen Euro gesenkt werden. Bei einer Einwohnerzahl von 7.519 (Stand: 30.10.2023) beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung 617€.

Im Jahr 2023 hat die Gemeinde Harztor trotzdem erhebliche Investitionen getätigt, um die Lebensqualität der Bürger weiter zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie die umfassende Straßensanierung, die Ausstattung der Feuerwehren, der Neubau einer Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf, die Fertigstellung des Dorfplatzes in Herrmannsacker, der Fenstertausch am Alten Rathaus in Ilfeld sowie die Anschaffung neuer Markthütten.

Instandsetzung der B4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die bevorstehende Sanierung der B4 im bevorstehenden Jahr 2024. Hier war das Interesse der Bürger groß und es gab entsprechende Nachfragen. Die Herren Schneemann, Nebel und Hesse vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr konnten viele Antworten liefern. Die Baumaßnahmen werden im Frühjahr beginnen und insgesamt fünf Bauabschnitte für 2024 umfassen, davon drei zwischen Nordhausen Freiheitsstraße und Kreuzung Herkules. Während dieser Phasen ist eine Vollsperrung unumgänglich, sie sollen jedoch planmäßig in den Sommerferien stattfinden. 

Herr Schneemann, Herr Nebel und Herr Hesse vom TLBV erläutern die Baumaßnahmen an der B4
Herr Schneemann, Herr Nebel und Herr Hesse vom TLBV erläutern die Baumaßnahmen an der B4

Die anderen zwei Bauabschnitte erfordern ebenfalls eine Vollsperrung, jedoch mit für die Bürger nutzbaren Umleitungen im Ortsteil Niedersachswerfen. Die Leipziger Straße wird entsprechend für einen echten Zwei-Richtungsverkehr ertüchtigt, um die Erreichbarkeit von Nordhausen zu gewährleisten. Im Zuge der Bauarbeiten werden gleichzeitig eine 90 Jahre alte Wasserleitung und die Gullideckel ersetzt. Ein finaler sechster Bauabschnitt ist für 2025 zwischen der Kreuzung L1037 und der Einmündung Steinstraße geplant. Gute Nachricht am Rande: die für mehrere Jahre geplanten Bauarbeiten in der Nordhäuser Parkallee werden im Frühjahr 2024 nur einen kleinen Abschnitt umfassen, danach soll die Straße bis zum Jahresende für den Verkehr geöffnet werden.

Die Einwohnerversammlung bot den Bürgern nicht nur Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, sondern auch aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen und ihre Anliegen zu äußern. Die Gemeinde Harztor setzt durch diese Versammlungen weiterhin auf hohe Transparenz und Bürgerbeteiligung, um eine lebendige und lebenswerte Gemeinde zu gestalten.

Besinnliche Weihnachtsfeier beim VDK Ortsverband Ilfeld

Ehrengäste aus Ellrich herzlich begrüßt

Der VDK Ortsverband Ilfeld erlebte am 29. November 2023 unter der einfühlsamen Leitung der Vorsitzenden Sylvia Schmidt eine festliche Weihnachtsfeier im „Sachswerfer Handwagen“, zu der neben den eigenen Mitgliedern auch Ehrengäste des Ortsvereins Ellrich herzlich eingeladen waren. Von den insgesamt mehr als 110 eigenen Mitgliedern waren etwa 60 der Einladung gefolgt, um gemeinsam die besinnliche Jahreszeit zu feiern.
Die Veranstaltung begann mit einer emotionalen Begrüßung der Gäste durch Sylvia Schmidt und einer beeindruckenden musikalischen Darbietung der Sängerin Ramona Schönemann, deren Mann ebenfalls Mitglied im VdK ist. Mit ausgesuchten Weihnachtsliedern und ihrer eingängigen Stimme verlieh sie der Feier eine besondere Note, die von den Anwesenden mit großem Applaus honoriert wurde. 
Die Mitglieder genossen nicht nur die Klänge, sondern auch die Gelegenheit, sich in vorweihnachtlicher Gemeinschaft auszutauschen. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Ehrengäste aus Ellrich, die die festliche Atmosphäre zusätzlich bereicherten.
In ihrer Ansprache betonte die Vorsitzende Silvia Schmidt die Wichtigkeit von Zusammenhalt und Solidarität, insbesondere in der aktuellen und für viele Menschen nicht immer festlichen Zeit. Die Feier diente nicht nur dazu, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, sondern auch, um Vorfreude auf das kommende Jahr zu wecken.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war die Kaffeetafel, die mit duftendem Kaffee und köstlichem Kuchen gedeckt war. An dieser Stelle geht ein großer Dank an das Team vom „Sachswerfer Handwagen“, die besonders schön dekoriert hatten und allen Beteiligten eine schöne Feier bescherten.
Die Weihnachtsfeier des VDK Ortsverbandes Ilfeld war somit nicht nur ein festlicher Nachmittag, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft und des Miteinanders, das durch die Anwesenheit der Ehrengäste aus Ellrich noch verstärkt wurde. Beim nächsten Mal wünschen sich Sylvia Schmidt und die anderen Mitglieder des Vorstandes, eine noch größere Resonanz auf die Einladung, besonders auch unter den jüngeren Mitgliedern.
Wer sich für die Arbeit des VdK im Südharz interessiert, der findet im Internet wichtige Informationen und Ansprechpartner. Der VdK-Ortsverband wünscht allen Mitgliedern und allen Menschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2024!
https://www.vdk.de/kv-nordthueringen/ID3730

Sportvereinigung Ilfeld erhält Förderscheck

Renovierung des Sanitärbereiches wird großzügig unterstützt

Der November startete für die Sportvereinigung e.V. Ilfeld sehr erfreulich, erhielt man doch eine großzügige finanzielle Unterstützung. Für die dringend notwendige und bereits laufende umfassende Renovierung des Sanitärbereichs ist dieser Scheck gedacht. „Diese schöne Förderung ermöglicht es dem Verein, seine Einrichtungen attraktiver zu gestalten und den heutigen Anforderungen besser gerecht zu werden“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante bei der Scheckübergabe. Übergeben wurde der Scheck in Höhe von 24.480 Euro vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, Patrick Börsch.
„Das Geld für diese Zuwendung kommt aus Mitteln des Landessportbundes in Erfurt und wir sind froh, die SV Ilfeld damit so unterstützen zu können“, so Börsch. Statt einer standen 2023 sogar zwei Millionen Euro für die Sportförderung zur Verfügung, und so konnte auch diese Zuwendung entsprechend umfangreich ausfallen. Der KSB unterstütze dabei alle interessierten Vereine gern bei der Antragstellung, so der Geschäftsführer weiter. Denn auch 2024 wird der Landessportbund sein Förderprogramm fortsetzen.
Die Sanitäranlagen des Sport- und Vereinsheims in Ilfeld-Wiegersdorf waren schon länger nicht mehr auf dem besten Stand. „Es geht dabei ja auch um Gesundheit und Wohlbefindens der Sporttreibenden und Gäste“, so Vereinschef Ulf-Heinrich Gerecke. Man wolle die Räumlichkeiten so herrichten, dass es auch möglich ist, sie im Anschluß an eine Trauerfeier auf dem benachbarten Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf den Trauergästen für ein Zusammensein zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Klante dazu: „Das Quartier hier rund um Sportplatz und Friedhof wird dadurch deutlich aufgewertet.“
Auch die von den Mitgliedern der Sportvereinigung Ilfeld bisher aufgebrachten Eigenleistungen sind zwar überwältigend, wie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach bemerkte. „Dank der großzügigen Zuwendung kann ein großer Teil der notwendigen Ausgaben nun gestemmt werden, das freut mich und die Gemeinde sehr!“ Diese Baumaßnahmen tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Sports hier im Thüringer Norden bei. Die für den Förderantrag nötigen finanziellen Eigenmittel des Vereins trug die Gemeinde Harztor.
Bei der Sportvereinigung Ilfeld e.V. gibt es über 200 Mitglieder, mit 120 die meisten davon im Fußball. Vereinschef Gerecke bedankt sich sehr für die finanzielle Unterstützung. „Der Scheck ist für uns wie Weihnachten, und verplant haben wir es auch schon“, so der Ilfelder. Bei gutem Wetter werden die Arbeiten auch in den nächsten Wochen fortgesetzt. Nicht nur für die Sporttreibenden selbst, sondern für die ganze Gemeinde ist das eine gute Nachricht.
Für weitere Informationen zu dem Projekt und auch sonstigen Anliegen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Sportvereinigung Ilfeld e.V. in der Lindenallee 24. 

Neue Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf übergeben

Die dem Objekt angemessene stille Übergabe der neuen Trauerhalle in Ilfeld am 26. Oktober 2023 markiert nicht nur den würdigen Abschluss eines wichtigen Bauvorhabens für unsere Gemeinde. Sie hat auch eine besondere Bedeutung für unsere Ilfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Diese neuerrichtete Einrichtung ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Ort des Trostes, der Gemeinschaft und des Respekts für die Verstorbenen und ihre Familien“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante. Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach ergänzt: „In einer Zeit, in der Werte wie Gemeinschaft und Zusammenhalt zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist die Trauerhalle ein Symbol für unsere Wertschätzung füreinander.“
Weil die alte Trauerhalle nicht nur äußerlich in die Jahre gekommen war, musste eine Lösung gefunden werden. Denn auch im Inneren bot sich den Trauerenden ein unschönes Bild. „In den Mauern war die Feuchtigkeit aufgestiegen, was innen und außen nicht zu übersehen war“, so Herr Rübesamen vom Bauamt. Nach intensiver Abwägung hatte man sich dann für einen Abriss und den Neubau der Trauerhalle entschieden. So sollte nicht nur der Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf, sondern auch das dortige Wohnumfeld aufgewertet werden. Die Planungen übernahm die Firma Bauprojekt Külbel aus dem Ortsteil Neustadt-Osterode.
Die Realisierung dieses wichtigen Projekts erforderte natürlich entsprechende finanzielle Mittel. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf insgesamt 178.304,08 Euro. Lutz Rübesamen vom Bauamt Harztor dazu: „Immerhin 85% der förderfähigen Kosten konnten mit Mitteln aus dem Programm zur Dorferneuerung und -entwicklung abgedeckt werden.“ Das sind in Summe 133.055,20 Euro, die einen nicht rückzahlbaren Zuschuss darstellen. Aus dem Gemeindehaushalt wurden 23.833,27 Euro reine Baukosten getragen. Hinzu kamen 19.4541,61 Euro Planungskosten, die nicht förderfähig sind. Insgesamt betragen so die von der Gemeinde aufgebrachten Mittel 43.284,88 Euro.
Die neue Trauerhalle in Ilfeld ist nicht einfach nur ein Gebäude, sondern ein Symbol für Wertschätzung füreinander, insbesondere in schweren Momenten. Das neue Gebäude, die Einrichtung mit neuen Stühlen und einer Elektroheizung für die kälteren Tage und die verwendeten Baumaterialien wie Holz bieten nun eine wirklich angemessene Atmosphäre. Und von der Planung bis zur Fertigstellung waren Firmen vorrangig aus der Gemeinde Harztor dafür tätig.