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Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl am 25.02.2024 in der Gemeinde Harztor

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 26.02.2024 für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters nachfolgendes Ergebnis festgestellt:

Die Aufrechnung der Ergebnisse sämtlicher Stimmbezirke einschließlich des Ergebnisses der Briefwahl ergab folgendes Gesamtergebnis:

Wahlberechtigte insgesamt6.312Zahl der Wähler1.783Wahlbeteiligung28,2 %Ungültige Stimmabgaben 77Gültige Stimmabgaben1706

Von den gültigen Stimmabgaben entfielen auf:

  Lfd.Nr.  Vor- und Nachnamen der Personen und/oder Bewerberinnen und Bewerber in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl; ggf. mit weiteren Angaben zur PersonStimmen1  Klante, Stephan 1.6632  Gerlach, Petra83  Kühn, Mario44  Napp, Markus25  Sauermann, Hartmut26  Hosmann, Kevin27  Zyrus, Christina28  Schiek, Alf29  Mügge, Matthias210  Steikert, Günter211  See, Stefan112  Schönemann, Katrin113  Gerlach, Sandra114  Feyer, Jörg115  Wehmann, Virginia116  Weichholdt, Sebastian117  Neu, Niels118  Denkscherz, Alexander119  Kleemann, Gerhard120  Freitag, Mario121  Schmidt, Maik122  Wachholz, Stephanie123  Erfurt, Dirk124  Buse, Ronald125  Knust, Sven126  Schmidt, Andreas127  Etzroth, Angelique1zusammen1.706

Mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen entfallen auf folgenden Bewerber:

Klante, Stephan

Er ist zum Bürgermeister gewählt.

Jeder Wahlberechtigte, bei der Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters auch jeder in einem zugelassenen Wahlvorschlag aufgestellte Bewerber, kann binnen zwei Wochen nach Bekanntmachung der Feststellung des Wahlergebnisses (Anfechtungsfrist) die Feststellung des Wahlergebnisses durch schriftliche Erklärung mit Begründung bei der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde 

Landratsamt Nordhausen, Kommunalaufsicht, Grimmelallee 23, 99734 Nordhausen

wegen Verletzung der Bestimmungen des Thüringer Kommunalwahlgesetzes oder der Thüringer Kommunalwahlordnung anfechten. Die schriftliche Erklärung ist vom Anfechtenden persönlich und handschriftlich zu unterzeichnen und im Original einzureichen. Die Anfechtung muss innerhalb der Anfrechtungsfrist begründet werden. Neue Gründe, die nach der Anfechtungfrist vorgetragen werden, können im Wahlanfechtungsverfahren nicht mehr berücksichtigt werden.

Harztor, den 26.02.2024

gez. Monika Klement
Wahlleiterin

Harztor

Öffentliche Ergebnis-Sitzung des Wahlausschusses der Gemeinde Harztor

Die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses findet am Montag, d. 26.02.2024, um 15.30 Uhr im
Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung, Ilgerstr. 23, 99768 Harztor statt.
Tagesordnung:

Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit des Wahlausschusses

Feststellung des Wahlergebnisses der Bürgermeisterwahl

Erstellung der Niederschrift über die Wahlausschusssitzung

Harztor, d. 16.02.24

Bekanntmachung – Öffentliche Sitzung des Wahlausschusses der Gemeinde Harztor

Die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses findet am Dienstag, d. 23.01.2024, um 16.30 Uhr im Gemeindeamt der Gemeinde Harztor, Ilgerstr. 23, 99768 Harztor statt.

Tagesordnung:

1.         Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit des Wahlausschusses

2.         Verpflichtung der Mitglieder des Wahlausschusses zur unparteiischen Wahrnehmung ihres Amtes und zur Verschwiegenheit über die ihnen bei der Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten

(§ 3 Abs. 7 ThürKWG)

3.         Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge und Beschlussfassung über ihre Zulassung (§§ 17 Abs. 3, 4, 27 Abs. 3 ThürKWG)

4.         Erstellung der Niederschrift über die Wahlausschusssitzung

Harztor, d. 12.01.2024

gez. Monika Klement

Wahlleiterin

Harztor

Emotionaler Abschied in den Ruhestand

Vier Jahrzehnte Herzblut für die Kinder

Passenderweise weinte sogar der Himmel, als die Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Niedersachswerfen sich von einer ganz besonderen Persönlichkeit verabschiedete: Frau Petra Müller. Nach beeindruckenden vier Jahrzehnten, davon fast zwei Jahrzehnten als die rührige und beliebte Leiterin der Einrichtung, wurde sie in einem bewegenden Abschiedsprogramm von den Kindern, Kolleginnen und Kollegen und vielen Gästen geehrt.

Die Kinder, welche Frau Müller in vielen Jahren so sehr ans Herz gewachsen waren, präsentierten trotz Regenwetters ein lustiges und herzerwärmendes Programm. Mit besonderen Liedern und überreichten kleinen Geschenken drückten sie ihre Dankbarkeit aus und wünschten Frau Müller einen schönen Ruhestand. Bürgermeister Stephan Klante hielt ein wertschätzendes und berührendes Grußwort, in dem er die unermüdliche Hingabe von Frau Müller für „ihre“ Kinder würdigte. Selbst ihm wollte dabei kurz die Stimme versagen.

Ein ganz besonderer Moment für die scheidende Leiterin war die Anwesenheit von Frau Heise, von welcher sie damals das Amt als Leiterin übernommen hatte. Ihr Erscheinen verlieh dem Abschied eine zusätzliche emotionale Komponente. Die Kontinuität der Leitung in der Kita „Wirbelwind“ wurde durch die kommissarische Übernahme durch Frau Fritsche gewährleistet, die dann am 1. Februar 2024 offiziell die Leitung übernimmt.

Nicht nur die direkten aktuellen und früheren Wegbegleiter, sondern auch zahlreiche Gäste von den Elternvertretungen, der Grundschule, dem Förderverein „Kinderlachen“ und weiteren Vereinen und Einrichtungen fanden sich ein, um Frau Müller gebührend zu verabschieden und Frau Fritsche einen herzlichen Start zu wünschen. In zahlreichen Gesprächen erinnerte man sich an Geleistetes und tauschte lustige Anekdoten aus.

Wir verabschieden Frau Müller mit einem sehr herzlichen Dank für ihre unermüdliche und kreative Arbeit und wünschen ihr einen wohlverdienten Ruhestand. Diesen wird sie wohl auch dafür nutzen, um im Förderverein „Kinderlachen“ weiter etwas für die Kinder zu tun. Gleichzeitig heißen wir schließlich auch Frau Fritsche herzlich willkommen als neue Leiterin und freuen uns auf die Fortsetzung der liebevollen Betreuung der Jüngsten in der Gemeinde in der Kita „Wirbelwind“.

Harztor

Erfolgreiches Jahr 2023: Harztor investiert in Infrastruktur und Gemeindeentwicklung

Ein Rückblick auf die bedeutendsten Ereignisse des vergangenen Jahres

Die Landgemeinde Harztor kann auf ein erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken, in welchem bedeutende Fortschritte insbesondere im Bereich der Infrastruktur und der Gemeindeentwicklung erzielt wurden. Eine der herausragenden Leistungen war dabei der nahezu vollständige Abschluss des Straßen-Sanierungsprogramms, das bereits im Jahr 2022 vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Dieses Sanierungsprogramm umfasste eine Vielzahl von Straßen in Harztor, darunter die Goethestraße, Kleine Gartenstraße, Schröderstraße, Bahnhofstraße, Badestraße, Mühlenstraße, Sandplatz, Im Wiesengrund, Am Schenkenfleck, Auf der Hard, Geschwister Scholl Straße, Adolf Menge Straße, Weidenstraße, Große Gartenstraße, Albertstraße, Am Petersberg, Bleichenköpfchen und der Harzquerbahnweg. Trotz einiger Widrigkeiten und Herausforderungen während der Arbeiten, wie die Engpässe bei den Kapazitäten der ausführenden Firma, wurde die schlussendliche Umsetzung des Programms sehr gelobt.

Ein weiterer Beschluss des Gemeinderats führte auch dazu, dass die Sanierung der Straßen August-Bebel-Ring, Klostergasse und Breitensteiner Straße in das Jahr 2024 verschoben wurde. Parallel zu den Straßenbauarbeiten erfolgte der notwendige Abriss und Neubau einer würdigen Trauerhalle, was einen weiteren wichtigen Schritt für die Gemeinde darstellte und das Quartier sehr aufwertet.

Besonders aktiv war in den vergangenen 12 Monaten der Bauhof der Gemeinde Harztor. Er leistete dabei weit mehr als die für einen kommunalen Bauhof üblichen Arbeiten. Dazu gehörten – neben der Unterstützung bei verschiedenen Veranstaltungen, der Renovierung der Trauerhalle in Harzungen und der Herstellung neuer Wege und Plätze in Herrmannsacker – auch die Reparatur der Straßenentwässerungen in der Vorderstraße, Hoheitsstraße, W.-Rathenau Straße und Steinstraße. In Zusammenarbeit mit dem Harzklub Ilfeld wurde die Brücke an der Eisfelder Thalmühle restauriert, ein zünftiger Matschspielplatz an der Kindertagesstätte Niedersachswerfen errichtet und ein Spielplatz am Eberthof geschaffen. Darüber hinaus wurden weitere Brücken erneuert, mehr Sitzgelegenheiten geschaffen und repariert sowie ein Schallschutz am Mehrzweckgebäude angebracht.

Ein weiterer Meilenstein für die Gemeinde war der Beginn des Breitbandausbaus in den ausgewiesenen Fördergebieten. Dieses wichtige Projekt wird die Landgemeinde Harztor auch 2024 beschäftigen und dazu beitragen, die digitale Infrastruktur im Ort signifikant zu verbessern und die Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Im Hinblick auf weitere für das Jahr 2024 geplante und beschlossene Sanierungsmaßnahmen wurden durch die Gemeinde Fördermittel beantragt, darunter für die Sanierung der Ellricher Straße. Für die Sanierung der Harzstraße 2 wird aktuell die Ausschreibung vorbereitet, für die Sanierung der Gehwege im Löhnspark hat die Gemeinde bereits einen Bescheid erhalten. Bei den Projekten Sanierung der Brücke Krebsbach in Niedersachswerfen sowie Bushaltestelle Wiesenplatz gab es allerdings jeweils eine Ablehnung des Antrages. Für beide Maßnahmen erfolgt ein neuer Antrag im Jahr 2024. Schließlich wurden Fördermittel für die Sanierung der Zufahrt zur Ziegenalm schon für das Jahr 2024 beantragt. Das gleiche gilt auch den Antrag Planschbecken im Waldbad Ilfeld, der ebenfalls erfolgte.

Insgesamt zeigt dieser Jahresrückblick, dass die Gemeinde Harztor in einem ereignisreichen Jahr 2023 erfolgreich in die Zukunft ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert hat. Sowohl in der Infrastruktur als auch – damit eng verbunden – in der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wurden bedeutende Verbesserungen erreicht. Die Fortsetzung dieser positiven Entwicklungen auch im kommenden Jahr liegt im ureigensten Interesse der Gemeinde, die damit auf eine weiterhin blühende Gemeinschaft setzt.

Besseres Internet für Harztor: Verständliche Neuigkeiten für alle Bürger

In der Gemeinde Harztor wird es in Sachen Internet bald viel besser. Dafür gibt es ein Förderprogramm aus dem Jahr 2015, das jetzt endlich auch hier umgesetzt wird. Das ist vor allem daher wichtig, weil es auch in Harztor Bereiche gibt, die bisher von den großen Internetfirmen aus wirtschaftlichen Gründen vernachlässigt wurden.

Was bedeutet das Förderprogramm?

Das Förderprogramm des Landkreises Nordhausen aus dem Jahr 2015 bedeutet, dass wir bald einen besseren Zugang zum Internet bekommen. Die Gemeinde wird mit Glasfaser-Anschlüssen ausgestattet, was eine sehr moderne und zukunftssichere Technologie für schnelleres Internet ist. Das Besondere am Förderprogramm ist, dass auch die abgelegenen Teile von Harztor davon profitieren werden. Falls Sie wissen möchten, ob auch Ihr Zuhause davon betroffen ist, können Sie einfach in der Gemeinde nachfragen. Und keine Sorge, wenn das alles ein bisschen kompliziert klingt – Sie bekommen vorab auch noch einen Brief, der Ihnen alles erklärt!

Eigenwirtschaftlicher Ausbau ab Ende 2025

Die guten Nachrichten gehen aber noch weiter! Ab Ende 2025 wird weiter gebaut und es führt zu noch mehr Verbesserungen beim Internet. Die Firma GlasfaserPlus GmbH zusammen mit der Telekom werden sich darum kümmern, wenn die Gebiete in Harztor ausgebaut werden, bei denen sich die Anbieter einen wirtschaftlichen Nutzen versprechen. Das sind bei uns die meisten Haushalte. Auch hier werden Sie persönlich angeschrieben, damit Sie gut und rechtzeitig informiert sind. Das bedeutet, dass wir in Harztor bald noch wirklich besseres Internet haben werden, ohne dass du Sie sich um komplizierte Technik kümmern müssen.

Was bedeutet das für Sie persönlich?

Die gute Nachricht ist, dass wir alle bald schnelleres Internet haben werden. Das betrifft nicht nur die Bürger in den Kerngebieten der großen Ortsteile, sondern auch die, die abseits der Hauptstraßen wohnen. Hier haben wir einige wichtige Dinge zusammengestellt, die Sie wissen sollten:

Sie werden informiert: jeder Haushalt wird vorab angeschrieben, Sie müssen vorher nichts tun. Ihr Brief wird Ihnen genau sagen, was passieren wird.

Vorab registrieren: Wenn Sie möchten, können Sie sich bei Ihrem jetzigen Telekommunikationsanbieter registrieren. Das bedeutet, dass Sie frühzeitig von diesem informiert werden und schon mal Bescheid wissen, wann was passiert.

Kostenübernahme bei der Telekom: wenn Sie Kunde bei der Telekom sind, müssen Sie sich keine Sorgen um die Kosten der Anschlussarbeiten machen – die Telekom übernimmt diese Kosten für ihre Kunden. Besonders wichtig ist zu wissen, dass bei anderen Telekommunikationsunternehmen diese Übernahme der Kosten nicht immer sichergestellt ist. Es könnte sein, dass Kunden dann diese Kosten selbst tragen müssen. Diesen Punkt sollten Sie vorab klar mit Ihrem Anbieter regeln.

Keine Haustürgeschäfte: die GlasfaserPlus GmbH in Zusammenarbeit mit der Telekom weisen darauf hin, dass es von Ihrer Seite keine Angebote, Listeneintragungen oder Vertragsoptimierungen geben wird. Sollten bei Ihnen also vorgebliche Mitarbeiter einer Telekommunikationsfirma klingeln, sollten Sie vorsichtig sein und nicht gleich irgendwelche Aufträge unterschreiben.

Insgesamt sind das aber mehr als gute Nachrichten für Harztor! Wir bekommen eine deutlich bessere Internetverbindung, die uns allen in der digitalen Welt hilft – ohne dass wir uns dabei mit komplizierten technischen Details herumschlagen müssen. Das macht unsere Gemeinde fit für die Zukunft und sorgt für eine bessere Vernetzung unserer Bürgerinnen und Bürger untereinander und mit der Welt. Bleiben Sie gespannt auf Ihre persönlichen Briefe und genießen Sie die Aussicht auf ein schnelleres Internet!

Bürgermeister Stephan Klante bei der Bürgerversammlung 2023
Harztor

Harztor informiert Bürger auf gut besuchter Einwohnerversammlung

In einer gut besuchten Einwohnerversammlung am 29. November 2023 wurden die Bürger von Harztor von Bürgermeister Stephan Klante sowie Gästen von der Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, vom Abwasserverband und der Wasserversorgung Nordhausen und dem Landratsamt über wichtige Themen und Entwicklungen in ihrer Gemeinde informiert. Klante informierte auch über den bevorstehenden Glasfaserausbau in der Gemeinde Harztor. Darüber hinaus wurden diverse Schlüsselthemen diskutiert, die einen Einblick in die finanzielle Lage der Gemeinde und geplante Investitionen und Vorhaben gaben.

Die Finanzsituation von Harztor stand im Fokus der Diskussion. In den letzten fünf Jahren haben sich die Ausgaben in allen wesentlichen Bereichen erhöht, teilweise sehr stark. Besonders erwähnenswert sind dabei die Kreisumlage, die Schulumlage, der Betrieb der Kindertagesstätten und die Leistungen des Bauhofs. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Tilgung der bestehenden Kredite stabil. So konnte erfreulicherweise der Schuldenstand der Gemeinde bis 2023 von 6,2 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 4,6 Millionen Euro gesenkt werden. Bei einer Einwohnerzahl von 7.519 (Stand: 30.10.2023) beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung 617€.

Im Jahr 2023 hat die Gemeinde Harztor trotzdem erhebliche Investitionen getätigt, um die Lebensqualität der Bürger weiter zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie die umfassende Straßensanierung, die Ausstattung der Feuerwehren, der Neubau einer Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf, die Fertigstellung des Dorfplatzes in Herrmannsacker, der Fenstertausch am Alten Rathaus in Ilfeld sowie die Anschaffung neuer Markthütten.

Instandsetzung der B4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die bevorstehende Sanierung der B4 im bevorstehenden Jahr 2024. Hier war das Interesse der Bürger groß und es gab entsprechende Nachfragen. Die Herren Schneemann, Nebel und Hesse vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr konnten viele Antworten liefern. Die Baumaßnahmen werden im Frühjahr beginnen und insgesamt fünf Bauabschnitte für 2024 umfassen, davon drei zwischen Nordhausen Freiheitsstraße und Kreuzung Herkules. Während dieser Phasen ist eine Vollsperrung unumgänglich, sie sollen jedoch planmäßig in den Sommerferien stattfinden.

Die anderen zwei Bauabschnitte erfordern ebenfalls eine Vollsperrung, jedoch mit für die Bürger nutzbaren Umleitungen im Ortsteil Niedersachswerfen. Die Leipziger Straße wird entsprechend für einen echten Zwei-Richtungsverkehr ertüchtigt, um die Erreichbarkeit von Nordhausen zu gewährleisten. Im Zuge der Bauarbeiten werden gleichzeitig eine 90 Jahre alte Wasserleitung und die Gullideckel ersetzt. Ein finaler sechster Bauabschnitt ist für 2025 zwischen der Kreuzung L1037 und der Einmündung Steinstraße geplant. Gute Nachricht am Rande: die für mehrere Jahre geplanten Bauarbeiten in der Nordhäuser Parkallee werden im Frühjahr 2024 nur einen kleinen Abschnitt umfassen, danach soll die Straße bis zum Jahresende für den Verkehr geöffnet werden.

Die Einwohnerversammlung bot den Bürgern nicht nur Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, sondern auch aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen und ihre Anliegen zu äußern. Die Gemeinde Harztor setzt durch diese Versammlungen weiterhin auf hohe Transparenz und Bürgerbeteiligung, um eine lebendige und lebenswerte Gemeinde zu gestalten.

Harztor

Besinnliche Weihnachtsfeier beim VDK Ortsverband Ilfeld

Ehrengäste aus Ellrich herzlich begrüßt

Der VDK Ortsverband Ilfeld erlebte am 29. November 2023 unter der einfühlsamen Leitung der Vorsitzenden Sylvia Schmidt eine festliche Weihnachtsfeier im „Sachswerfer Handwagen“, zu der neben den eigenen Mitgliedern auch Ehrengäste des Ortsvereins Ellrich herzlich eingeladen waren. Von den insgesamt mehr als 110 eigenen Mitgliedern waren etwa 60 der Einladung gefolgt, um gemeinsam die besinnliche Jahreszeit zu feiern.
Die Veranstaltung begann mit einer emotionalen Begrüßung der Gäste durch Sylvia Schmidt und einer beeindruckenden musikalischen Darbietung der Sängerin Ramona Schönemann, deren Mann ebenfalls Mitglied im VdK ist. Mit ausgesuchten Weihnachtsliedern und ihrer eingängigen Stimme verlieh sie der Feier eine besondere Note, die von den Anwesenden mit großem Applaus honoriert wurde. 
Die Mitglieder genossen nicht nur die Klänge, sondern auch die Gelegenheit, sich in vorweihnachtlicher Gemeinschaft auszutauschen. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Ehrengäste aus Ellrich, die die festliche Atmosphäre zusätzlich bereicherten.
In ihrer Ansprache betonte die Vorsitzende Silvia Schmidt die Wichtigkeit von Zusammenhalt und Solidarität, insbesondere in der aktuellen und für viele Menschen nicht immer festlichen Zeit. Die Feier diente nicht nur dazu, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, sondern auch, um Vorfreude auf das kommende Jahr zu wecken.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war die Kaffeetafel, die mit duftendem Kaffee und köstlichem Kuchen gedeckt war. An dieser Stelle geht ein großer Dank an das Team vom „Sachswerfer Handwagen“, die besonders schön dekoriert hatten und allen Beteiligten eine schöne Feier bescherten.
Die Weihnachtsfeier des VDK Ortsverbandes Ilfeld war somit nicht nur ein festlicher Nachmittag, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft und des Miteinanders, das durch die Anwesenheit der Ehrengäste aus Ellrich noch verstärkt wurde. Beim nächsten Mal wünschen sich Sylvia Schmidt und die anderen Mitglieder des Vorstandes, eine noch größere Resonanz auf die Einladung, besonders auch unter den jüngeren Mitgliedern.
Wer sich für die Arbeit des VdK im Südharz interessiert, der findet im Internet wichtige Informationen und Ansprechpartner. Der VdK-Ortsverband wünscht allen Mitgliedern und allen Menschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2024!

https://www.vdk.de/kv-nordthueringen/ID3730

Harztor

Sportvereinigung Ilfeld erhält Förderscheck

Der November startete für die Sportvereinigung e.V. Ilfeld sehr erfreulich, erhielt man doch eine großzügige finanzielle Unterstützung. Für die dringend notwendige und bereits laufende umfassende Renovierung des Sanitärbereichs ist dieser Scheck gedacht. „Diese schöne Förderung ermöglicht es dem Verein, seine Einrichtungen attraktiver zu gestalten und den heutigen Anforderungen besser gerecht zu werden“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante bei der Scheckübergabe. Übergeben wurde der Scheck in Höhe von 24.480 Euro vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, Patrick Börsch.
„Das Geld für diese Zuwendung kommt aus Mitteln des Landessportbundes in Erfurt und wir sind froh, die SV Ilfeld damit so unterstützen zu können“, so Börsch. Statt einer standen 2023 sogar zwei Millionen Euro für die Sportförderung zur Verfügung, und so konnte auch diese Zuwendung entsprechend umfangreich ausfallen. Der KSB unterstütze dabei alle interessierten Vereine gern bei der Antragstellung, so der Geschäftsführer weiter. Denn auch 2024 wird der Landessportbund sein Förderprogramm fortsetzen.
Die Sanitäranlagen des Sport- und Vereinsheims in Ilfeld-Wiegersdorf waren schon länger nicht mehr auf dem besten Stand. „Es geht dabei ja auch um Gesundheit und Wohlbefindens der Sporttreibenden und Gäste“, so Vereinschef Ulf-Heinrich Gerecke. Man wolle die Räumlichkeiten so herrichten, dass es auch möglich ist, sie im Anschluß an eine Trauerfeier auf dem benachbarten Friedhof in Ilfeld-Wiegersdorf den Trauergästen für ein Zusammensein zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Klante dazu: „Das Quartier hier rund um Sportplatz und Friedhof wird dadurch deutlich aufgewertet.“
Auch die von den Mitgliedern der Sportvereinigung Ilfeld bisher aufgebrachten Eigenleistungen sind zwar überwältigend, wie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach bemerkte. „Dank der großzügigen Zuwendung kann ein großer Teil der notwendigen Ausgaben nun gestemmt werden, das freut mich und die Gemeinde sehr!“ Diese Baumaßnahmen tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Sports hier im Thüringer Norden bei. Die für den Förderantrag nötigen finanziellen Eigenmittel des Vereins trug die Gemeinde Harztor.
Bei der Sportvereinigung Ilfeld e.V. gibt es über 200 Mitglieder, mit 120 die meisten davon im Fußball. Vereinschef Gerecke bedankt sich sehr für die finanzielle Unterstützung. „Der Scheck ist für uns wie Weihnachten, und verplant haben wir es auch schon“, so der Ilfelder. Bei gutem Wetter werden die Arbeiten auch in den nächsten Wochen fortgesetzt. Nicht nur für die Sporttreibenden selbst, sondern für die ganze Gemeinde ist das eine gute Nachricht.
Für weitere Informationen zu dem Projekt und auch sonstigen Anliegen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Sportvereinigung Ilfeld e.V. in der Lindenallee 24. 

Harztor

Neue Trauerhalle in Ilfeld-Wiegersdorf übergeben

Die dem Objekt angemessene stille Übergabe der neuen Trauerhalle in Ilfeld am 26. Oktober 2023 markiert nicht nur den würdigen Abschluss eines wichtigen Bauvorhabens für unsere Gemeinde. Sie hat auch eine besondere Bedeutung für unsere Ilfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Diese neuerrichtete Einrichtung ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Ort des Trostes, der Gemeinschaft und des Respekts für die Verstorbenen und ihre Familien“, so Harztor-Bürgermeister Stephan Klante. Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach ergänzt: „In einer Zeit, in der Werte wie Gemeinschaft und Zusammenhalt zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist die Trauerhalle ein Symbol für unsere Wertschätzung füreinander.“Weil die alte Trauerhalle nicht nur äußerlich in die Jahre gekommen war, musste eine Lösung

Harztor

Kleines, aber feines Museum in Ilfeld 

30. Geburtstag gebührend gefeiert

Ein runder Geburtstag ist immer eine gute Gelegenheit, gute Freunde und Weggefährten einzuladen. Das gilt erst recht, wenn es sich bei dem Jubilar um ein Heimatmuseum handelt.

Am 7. Oktober 2023 war Harztor-Bürgermeister Stephan Klante im Ilfelder Heimatmuseum zu Gast und durfte gratulieren. Vor 30 Jahren öffnete das Museum die Pforten und seit 2016 betreiben die enthusiastischen und geschichtsinteressierten Mitglieder der IG „Museum Ilfeld“ das kleine und gerade deshalb beliebte Heimatmuseum. Zu finden ist die Ausstellung seither im „Alten Rathaus“ in Ilfeld.

„Ohne die beharrliche und sicher auch zeitintensive Arbeit der Mitglieder der Interessengemeinschaft Museum Ilfeld gäbe es dieses gar nicht oder schon nicht mehr“, so der Bürgermeister in seinen Grußworten. Und weiter: „Vielen Dank für die Arbeit. In der Gegenwart muss man seine Vergangenheit kennen, um Zukunft gestalten zu können.“ Aus diesem Grund seien auch die kleinen Heimatmuseen wie das In Ilfeld von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit.

Ebenfalls vor Ort waren Vertreter der Museen in Neustadt, Ellrich und Elbingerode im Nordharz, dazu der stellvertretende Ortschaftsbürgermeister Herr Mügge sowie Vertreter des Ortschaftsrates. Nach dem offiziellen Teil mit weiteren Glückwünschen und Dankesreden war das Heimatmuseum dann den ganzen Tag geöffnet und es gab Kuchen, Würstchen und mehr für die interessierten Besucher.Die IG „Museum Ilfeld“ lud zum Schluss auch alle Einwohner von Harztor zu einem Besuch ein: „Ein Besuch in solch einer geschichtlichen Ausstellung ist interessant und man lernt viel über die Herkunft seiner Heimatregion.“ In diesem Sinne wünschen wir dem Museum Ilfeld weiterhin viele interessierte Bürger in den nächsten dreißig Jahren.

Fotos: Harztor

Niedersachswerfen

Überwältigendes Ehemaligentreffen Ende September am Schulstandort Niedersachswerfen

Ein Klassentreffen ist für viele Menschen eine schöne Gelegenheit, ehemalige Mitschüler und Lehrer zu treffen und sich zu erinnern. Doch was passiert, wenn man ganze Jahrgänge einlädt zu solch einem Wiedersehen?

Am 23. September 2023 fand ein solches denkwürdiges Ehemaligentreffen am Schulstandort Niedersachswerfen im Rahmen des 50. Schuljubiläums statt, das die Erinnerungen an vergangene Schulzeiten wieder aufleben ließ. Das Treffen der Abschlussjahrgänge aus insgesamt 40 Jahren bot die Gelegenheit, alte Freundschaften zu erneuern und neue Kontakte zu knüpfen. Das sonnige Wetter und die festliche Stimmung trugen dazu bei, dass dieses Treffen ein großer Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis wurde.

Die Veranstaltung wurde von einem engagierten Organisationskomitee aus ehemaligen Schülern geleitet, die schon viele Wochen im Voraus hart gearbeitet hatten, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verlief. Es mussten Adressen ermittelt werden, Einladungen wurden über soziale Medien, E-Mail und persönliche Kontakte verschickt, und es gab bei Facebook sehr viele Informationen rund um das Treffen, damit alle Adressaten gut informiert waren. 

Das Ehemaligentreffen zog die beeindruckende Anzahl von mehr als 700 ehemaligen Schülerinnen und Schülern an, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands und sogar aus dem Ausland angereist waren. Die verschiedenen Altersgruppen waren vertreten, von jungen Absolventen bis hin zu denjenigen, die vor Jahrzehnten die Schule verlassen hatten. Dies trug dazu bei, dass eine breite Palette von Erinnerungen und Geschichten geteilt werden konnten. Wegen der großen Resonanz war schnell klar, dass die Schule als Veranstaltungsort viel zu klein gewesen wäre. So fanden alle Gäste in einem großen Zelt, welches auf dem Festplatz aufgebaut wurde, ihren Platz.

Die Veranstaltung begann am Nachmittag mit einer Besichtigung der Schule. Zwei Stunden lang hatte diese ihre Türen für die Ehemaligen geöffnet und dabei kam es zu vielen Begegnungen zwischen früheren Lehrern und ihren Schülern. Am Abend erfolgte dann im riesigen Festzelt die herzliche Begrüßung durch die Organisatoren. Es war dabei gar nicht so leicht, Ruhe in die ehemalige Schülerschaft zu bekommen, zu groß war die Freude über das Wiedersehen und man tauschte sich intensiv aus. Zu späterer Stunde gab es noch einen Diavortrag mit alten Klassenfotos und weiteren Erinnerungen.

Das Zelt war ansprechend dekoriert und es gab ein großes Hallo über das extra ausgewiesene „Lehrerzimmer“, in welchem die Lehrer von den Schülern begrüßt wurden. Auf der Bühne konnten Klassenfotos angefertigt werden. Von dieser Möglichkeit wurde reger Gebrauch gemacht. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die musikalische Umrahmung traf genau den Nerv, beginnend bei Musik aus den Achtzigern bis hin zu erfüllten Wünschen aus vielen anderen Jahrgängen. Die ehemaligen Schüler konnten in ungezwungener Atmosphäre Erinnerungen austauschen und sogar neue Kontakte knüpfen. 

Das Ehemaligentreffen am Schulstandort Niedersachswerfen am 23. September 2023 war zweifellos ein herausragendes Ereignis. Es übertraf alle Erwartungen und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei allen Teilnehmern. Diese Veranstaltung war nicht nur eine Gelegenheit, Erinnerungen aufleben zu lassen, sondern auch ein Beweis für die anhaltende Verbundenheit und den Stolz, Teil dieser Niedersachswerfer Schulfamilie zu sein.

Die Organisatoren möchten sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern, Einrichtungen und Unternehmen bedanken, die das Ehemaligentreffen durch ihre Teilnahme sowie finanzielle und weitere Hilfe möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt dabei der Wippertaler Getränke GmbH, André Kegel und seinem Team, DJ „Mucke mit Macke“, der Ortschaftsbürgermeisterin Katrin Schönemann und dem Bauhof von Harztor sowie allen, die beim Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt haben.

Insgesamt kann das Ehemaligentreffen 2023 als ein unvergessliches Ereignis betrachtet werden, das die Verbundenheit der Ehemaligen zur Schule und untereinander gestärkt hat. Es hat gezeigt, dass die Erinnerungen an die Schulzeit und die Freundschaften, die hier geschlossen wurden, zeitlos sind. Wir blicken mit Vorfreude auf die Zukunft und darauf, diese Tradition des Zusammenkommens und des Erinnerns spätestens in zehn Jahren weiterzuführen.

Das Organisationsteam um:
Madeleine Gogsch, Dirk Dettke, Dirk Wackerhagen und Katrin Schönemann sowie den ehemaligen Lehrern Fred Baumann und Christina Macke

Autor: Dirk Daniel
Bilder: Andreas Kappler (2x), Anja Lehmann

Harztor

Toller Herbstbeginn für die Kindertagesstätten

Erfolgreiche Apfelsaftaktion in Harztor

Der Herbst hat Einzug gehalten in der Landgemeinde. Das Südharzer Bäderdreieck hat geschlossen und die Äpfel und Birnen sind reif. Das ist genau der richtige Moment für die traditionelle Apfelsaftaktion.

Auf Einladung des Bauhofes der Landgemeinde Harztor trafen sich am 22. September in Niedersachswerfen und am 23. September in Neustadt und Herrmannsacker wieder zur Apfelsaftaktion. Es galt, möglichst viele Äpfel und Birnen zu pflücken oder aufzusammeln. Keine leichte Aufgabe für viele Kinder, die mit Eltern und Großeltern dabei waren und helfen wollten. Mit viel Engagement und Spaß und vielen weiteren Freiwilligen ging es dann zur Sache.

Der Bauhof unterstützte die traditionelle Aktion mit der Bereitstellung von Fahrzeugen und Kisten. Denn es sollte in diesem Jahr eine mehr als erfolgreiche Aktion werden: mehr als 3.400 Kilogramm Äpfel und Birnen kamen zusammen und das ist schon eine gewaltige Menge, auf die alle Mithelfenden sehr stolz sein können.

In der Hofmosterei Harzungen hatte man dann auch alle Hände voll zu tun, um aus den vielen Früchten leckeren Saft zu pressen. Insgesamt 2.300 Liter Saft sind so entstanden. Damit könnte man fast 30 Badewannen füllen! Aber es gibt wichtigere Empfänger für dieses gesunde Produkt direkt aus der Natur: die Kindertagesstätten in Harztor.

Da die Menge des gewonnenen Saftes in diesem Jahr aber so riesig gewesen ist, bekamen am 26. September auch die Grundschulen und Altersheime ihren Anteil. Das ist gelebte Achtsamkeit für das Gemeinwesen, aber auch eine besondere Form der Nachhaltigkeit, worauf man in Harztor natürlich sehr stolz ist. Vitaminreicher Obstsaft hilft dabei, gesund durch den bevorstehenden Winter zu kommen und Krankheiten abzuwehren.

Im Namen des Bauhofes, der Kindertagesstätten und der Gemeinde bedankt sich Bürgermeister Klante bei allen Unterstützern und Spendern: „Die Apfelsaftaktion 2023 hat gezeigt, dass gemeinsames Handeln auch bei kleinen Dingen eine gewaltige Wirkung haben kann. Vielen Dank an alle Helfer und Sponsoren für dieses überwältigende Ergebnis!“

Fotos: Harztor

Die Liste der Spender finden Sie hier:
Heiko Dürschmidt (HD Car Service)

Bestattungsinstitut Kramer

Christian Trossler

Bundesfachschule für Kälte- und Klimatechnik

Andreas Brock

Maria Geyer

Sachswerfer Handwagen

Verein Kinderlachen e.V.

Ostharzer Brennstoffe

Anett May

Jörg Nabert

Ortschaftsrat Niedersachswerfen

Carsten Baudrexl

Stephan Klante

Anja Diesel

Steffi Opfermann

Ortschaftsrat Ilfeld

Fa. Weymann Bad Tennstedt

Katrin Gerlach

Hofladen am Mühlberg

Thomas Apel

Lars Wilke

Chris Winkler

Ehemaligentreffen Schule Niedersachswerfen

Harztor

Bädersaison in Harztor 2023 trotz Wetters erfolgreich

Die drei Harztor-Bäder waren auch 2023 bei den Besuchern sehr beliebt. Das Wetter muss man nehmen, wie es kommt. Diesem Umstand müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freibäder in den Ortsteilen Niedersachswerfen, Neustadt und Ilfeld jedes Jahr stellen.

Und der Sommer 2023 hatte einige Extreme im Gepäck: neben sehr sonnenreichen und heißen Tagen gab es auch gefühlt wochenlange Regenperioden, in denen der Besucheransturm in den drei Bädern der Landgemeinde naturgemäß nachlässt. Trotzdem ist man mit dem vollen Personal vor Ort, um auch die abgehärteten Schwimmfreunde betreuen zu können. Und von diesen schien es 2023 eine ganze Menge zu geben.

So kann Katrin Schönemann, Mitarbeiterin im Hauptamt und Ortsteilbürgermeisterin von Niedersachswerfen stolz berichten: „Trotz aller Unkenrufe konnten wir in der vergangenen Saison über 40.000 Badegäste in unseren drei Freibädern begrüßen. Das macht uns sehr stolz.“ Und sie fährt fort: „Unser Dank geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch an alle Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern!“ Jetzt werde Bilanz gezogen und anfallende Reparaturen und Verschönerungen für die nächste Saison geplant und durchgeführt.

Die Besucherzahlen im Einzelnen:

· Niedersachswerfen: 18.280

· Neustadt: 12.080

· Ilfeld: 10.140

Im Mai 2024 öffnen sich die Türen der Bäder in Harztor wieder und die Gemeinde freut sich schon jetzt wieder auf einen großen Zuspruch.

Harztor

Der 31. Thüringer Wandertag am 17. September 2023 in Ilfeld

Ein Tag voller Natur und Gemeinschaft

Am 17. September 2023 war der Ortsteil Ilfeld am nördlichen Rand des Bundeslandes Gastgeber für den 31. Thüringer Wandertag. Dieses bedeutende Ereignis bringt jedes Jahr Wanderfreunde aus Nah und Fern in einem anderen thüringischen Ort zusammen. 

2023 war es ein unvergesslicher Tag voller Natur, Kultur und Gemeinschaft, was auch am ebenfalls stattfindenden 21. Ilfelder Herbstmarkt lag. Die Schirmherrin des 31. Thüringer Wandertages war Frau Landtagspräsidentin Birgit Pommer. Sie, ebenfalls naturbegeistert und eine nicht unerfahrene Wanderin, eröffnete gemeinsam mit Harztor-Bürgermeister Stephan Klante sowie Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach, Landrat Matthias Jendricke und weiteren Ehrengästen den offiziellen Teil der Veranstaltung am Nachmittag. Der 21. Ilfelder Herbstmarkt bot dafür eine würdige Umgebung. „Wir haben ein wunderbares Stück Natur und Heimat vor unserer Haustür, welches es nicht nur am heutigen Tag zu nutzen und zu pflegen gilt. Ich bin sehr froh, gemeinsam mit 700 Wanderbegeisterten heute hier dabei gewesen zu sein“, sagte die Landtagspräsidentin in ihrer Begrüßung. In ihren weiteren Worten unterstrich sie die Bedeutung des Wandertags nicht nur als Freizeitveranstaltung, sondern auch als Beitrag zur Erhaltung von Natur und Kultur in Thüringen.

Neun faszinierende Wanderrouten durch die Südharzer Landschaft

Der 31. Thüringer Wandertag bot insgesamt neun verschiedene Wanderrouten für alle Wanderbegeisterten, unabhängig von Alter oder Erfahrung. Christine Lieberknecht in ihrer Funktion als Präsidentin des Landesverbandes Thüringen im Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e. V. begrüßte Wandernden aus Nah und Fern. Mehr als 530 Voranmeldungen gab es, nicht alle erschienen auch vor Ort, was auch mit der komplizierten Umleitungsregelung in Nordhausen aus Richtung Süden begründet wurde. Doch viele Kurzentschlossene kamen noch nach Ilfeld, so dass mit etwa 700 Teilnehmenden die Zahl des letzten Thüringer Wandertages in Weimar deutlich übertroffen wurde.

Die Strecken variierten in ihrer Länge und Schwierigkeitsgrad, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Außerdem konnte man auf den Strecken thematisch Wissenswertes über die Kultur und Geschichte Ilfelds lernen sowie die Natur des schon herbstlichen Mischwaldes genießen. Sammler der „Harzer Wandernadel“ konnten unter anderem einen Sonderstempel aus Anlass des 31. Thüringer Wandertages bekommen. Andreas Schmidt, Vorsitzender des Harzklub Zweigvereins und selbst Wanderführer, schwärmte von der einmaligen Natur und dem zu jeder Jahreszeit lockenden Angebot an Wanderwegen hier im Südharz.

Von 2,7 bis 9,6 Kilometern Streckenlänge und zwischen 10 und stolzen 400 Höhenmetern fanden die Teilnehmenden eine breite und interessante Auswahl von Wanderrouten rund um den alten Bergbauort am Südharzrand. Die schönste Aussicht hatten dabei sicherlich die Wandernden auf der „Felsentour“, konnten sie doch vom Turm auf dem Poppenberg ein herrliches Harzer Panorama genießen.

Der Herbstmarkt im örtlichen Kurpark: Start und Ziel für unvergessliche Wanderungen

Der 21. Herbstmarkt im Kurpark von Ilfeld diente als zentraler Start- und Zielpunkt für alle neun Wanderrouten. Die Ortsteilbürgermeisterin Petra Gerlach sagte dazu: „Wir Ilfelder haben uns sehr ins Zeug gelegt mit unserem traditionellen Herbstmarkt und ich freue mich über einen so schön gefüllten Kurpark an diesem Nachmittag!“ Der Park selbst ist ein idyllischer Ort und der Herbstmarkt seit vielen Jahren eine schöne Tradition mit Gästen aus Nah und Fern. Hier konnten sich in diesem Jahr auch die Teilnehmer vor und nach den Wanderungen entspannen, lokale Köstlichkeiten genießen und mit anderen Wanderfreunden in Kontakt treten. Zahlreiche Stände lockten mit vielfältigen Informationen und Angeboten rund um Tourismus, Natur und Kulinarik. Und für die Kinder gab es jede Menge Gaudi, so beim „Zorbing“ in einem kleinen Pool.

Viel Zuspruch fand dabei am Samstag auch wieder die Wahl zur/m „Ilfelder Suppenkönig/in“ Sieben Köche und 2 Teams waren angetreten, die geschmacklich beste Kürbissuppe zu kredenzen. Mit einem gehörigen Abstand zu den Platzierten holte sich mit den meisten abgegebenen Stimmen Frank Oelschläger in diesem Jahr den Titel, den es dann 2024 zu verteidigen gilt. Auftritte der Ilfelder Blasmusikanten, der Kinder der „Rappelkiste“, dem Grundschulchor und des „Harztor-Chores untermalten das Programm des Tages. Zum abendlichen Tanz spielte die Band „Kontrast“ auf, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Gemeinschaftliche Vorbereitung und Naturerlebnis

Der Thüringer Wandertag in Ilfeld bot mit seinem breiten Angebot für Wanderfreunde nicht nur die Möglichkeit, die atemberaubende Natur und reiche Historie des nördlichen Thüringens zu erkunden, sondern förderte auch die Gemeinschaft und den sozialen Zusammenhalt. Wanderer aus verschiedenen Teilen Thüringens und Deutschlands kamen zusammen, um gemeinsam die Schönheit der Natur zu genießen und Erinnerungen zu schaffen. Es gab Gelegenheiten, neue Freundschaften zu schließen und das Gefühl der Verbundenheit zu erleben, welches das Wandern in der Gruppe bietet.

Durch eine wertschätzende Zusammenarbeit von Politik, Bürgern und Vereinen sowie die Unterstützung durch die heimische Wirtschaft konnte von der Gemeinde solch ein großes Event überhaupt gestemmt werden. Beinahe zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen, Finanzierungen wurden organisiert, Logistik besprochen, Routen geplant und gesichert und alles miteinander koordiniert. Besonderer Dank geht an die Präsidentin des Thüringer Wanderverbandes Christine Lieberknecht, Schirmherrin und Landtagspräsidentin Birgit Pommer, Landrat Matthias Jendricke, Harztor-Bürgermeister Stephan Klante sowie Ortschaftsbürgermeisterin Petra Gerlach und den Vorsitzenden des Harzklubvereins Ilfeld-Wiegersdorf Andreas Schmidt. Vielen Dank an alle unterstützenden Vereine und Menschen und ganz besonders für die vielen großen und kleinen Spenden und Zuwendungen.

Fazit

Der 31. Thüringer Wandertag am 17. September 2023 in Ilfeld war ein unvergesslicher Tag für Wanderfreunde jeden Alters. Die Schirmherrschaft von Frau Landtagspräsidentin Birgit Pommer unterstreicht die Bedeutung dieses Events für die Natur und den Tourismus in Thüringen. Mit neun faszinierenden Wanderrouten, dem malerischen Kurpark als Start- und Zielpunkt sowie der Gelegenheit, die Gemeinschaft zu erleben, war dieser Wandertag ein Highlight für alle Naturliebhaber und Wanderbegeisterten. Der Thüringer Wanderverband e.V. gemeinsam mit dem Harzklub e.V. als Veranstalter bedanken sich bei allen Gästen, Helfern und Unterstützern für diesen gelungenen Tag und unvergessliche Eindrücke für Groß und Klein. Und nicht vergessen: Wandern in Harztor kann man das ganze Jahr über. Also kommen Sie gern wieder!

Fotos: Harztor / Petra Gerlach / Dirk Daniel

Niedersachswerfen

Geführte Wanderung am Kindertag

Familienwanderung entlang des Feuersalamanderpfades in Niedersachswerfen.

Am 20. September ist der Feiertags-freie Welt-Kindertag. Besonders für Familien bietet der Arreé-Traditions-Verein e.V. (ATV) in Niedersachswerfen in diesem Jahr eine zweite, geführte Wanderung über den Feuersalamanderpfad an.

„Seit der Eröffnung 2022 mit vielen Teilnehmern wurden wir angefragt, doch eine weitere Führung über den Feuersalamanderpfad anzubieten“, sagt Christina Zyrus vom ATV. Diesem Wunsch wollen die Vereinsmitglieder gern nachkommen. Dabei stehen besonders das besondere Naturerlebnis im Naturschutzgebiet, der immer wieder interessante Gipskarst, etliche wissenswerte Aspekte der Historie, die alten Mühlen sowie Sachswerfen und der schöne Pfad selbst im Mittelpunkt. Auch die Sage zur „Zeijenhöhle“ (Ziegenhöhle) wird vor Ort kindgerecht präsentiert. Die traditionell „Schöne Aussicht“ vom Mühlberg ist atemberaubend. Besonders schön ist es am Regensborn und die kleinen Feuersalamander, die vielleicht am Weg zu entdecken sind, machen das Naturerlebnis komplett.

Bei absehbar schlechtem Wetter wird die von Silvia und Tim Schäfer geführte Wanderung verschoben. Treffpunkt ist am Pavillon. Es gibt 3 Pausen: am Steinbruch, an der Jägerhütte sowie an der Schönen Aussicht. Die Teilnahme ist auf etwa 12 Familien limitiert. Verpflegung ist selbst aus dem Rucksack zu organisieren. Die Führung selbst ist kostenfrei. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und stabiles Schuhwerk wird empfohlen.

20. September 2023, 10.30 bis 13.00 Uhr

Anmeldung bitte per E-Mail an Feuersalamanderpfad@t-online.de

Niedersachswerfen

Garagenflohmarkt in Niedersachswerfen und Harzungen

Am kommenden Samstag öffnen sich in den Ortsteilen Niedersachswerfen und Harzungen wieder viele Tore: der Garagenflohmarkt steht auf dem Plan.

Mehr als 30 Anwohner in den genannten Ortsteilen sind dabei und bieten ein buntes Sammelsurium an Gebrauchtem und sicher sind auch einige Schnäppchen dabei.

Zu erkennen sind die teilnehmenden Häuser an grünen und gelben Luftballons, die die Einfahrten schmücken. Außerdem liegen dann dort auch Listen aus mit Adressen, die ebenfalls am Garagenflohmarkt teilnehmen. So kann man eine Schnitzeljagd nach tollen Angeboten machen und ganz nebenbei seinen Heimatort etwas näher kennenlernen.

Ortsteile: Niedersachswerfen, Harzungen

Datum: 9. September 2023

Zeit: von 10 bis 17 Uhr

Niedersachswerfen

Freie Fahrt in der Geschwister-Scholl-Straße

Die im April 2022 begonnene Baustelle in der Niedersachswerfer Geschwister-Scholl-Straße ist Geschichte: heute erfolgte die feierliche Eröffnung.

Auch 15 Monate können eine lange Zeit sein! Die Anlieger und Nutzer der Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen können davon sicher ein Lied singen. Seit am 22. April der Abschnitt vom Bahnübergang bis zum Ortsausgang Richtung Harzungen für den kompletten Verkehr gesperrt wurde, begann eine schwierige Zeit für die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger. Die Zufahrt zu den Grundstücken war nicht mehr möglich, die privaten Fahrzeuge mussten behelfsmäßig auf den Parkflächen am HSB-Bahnhof abgestellt werden.

Aber auch für viele Pendler, die Post, Lieferanten und die Verkehrsbetriebe änderte sich eine Menge. Buslinien mussten umgeleitet werden, gewohnte Arbeitswege, die über diese Verbindung führten, wurden deutlich länger. Doch während man mit dem PKW noch über Ilfeld und Osterode fahren konnte, bedeutete die Baustelle für den LKW-Verkehr eine weiträumige und oft zeitaufwändige Umleitung. Dass dabei die alltäglichen Holztransporte auch wegfielen, war ein kleiner positiver Nebeneffekt.

Dabei ging es bei den für insgesamt etwa anderthalb Jahren geplanten Bauarbeiten nicht nur um eine Erneuerung der Fahrbahn. Diese wurde von Grund auf neugebaut und auch die Nebenanlagen wurden dabei neu gestaltet. Auf der südlichen Seite entstand ein kombinierter Fuß- und Radweg, der an den Radweg Richtung Neustadt angeschlossen ist. Somit sind die Radfahrer einem eigenen Wegenetz im Südharz wieder etwas näher gekommen.

Völlig neu ist auch der nun nicht mehr sichtbare Bereich unterhalb der Fahrbahn. Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wurden getauscht oder neu eingebaut. Ferner wurde die bestehende Haupttrinkwasserleitung auf den aktuellen Stand gebracht. Selbiges gilt für die in der Straße verbaute Gasleitung.

Anfang 2023 erfolgte die geplante Ausweitung der Baustelle auf den Abschnitt zwischen Bahnübergang und Kreuzung an der B4. Auch hier kam es zu Einschränkungen im Kundenverkehr anliegender Unternehmen und privater Anwohner. Mit den Bauarbeiten verbundener Schmutz und Lärm sorgten hier ebenso für Unmut. Doch gegenseitiges Verständnis und auch Unterstützung erleichterte das Leben auf beiden Seiten.

Heute erfolgte nun die Verkehrsfreigabe des insgesamt 2,3 Millionen Euro teuren Bauvorhabens, das vorfristig fertiggestellt wurde. Herr Schneemann vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr hob dabei die Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke hervor und bedankte sich auch bei den Anwohnenden für die Geduld und das Verständnis.

„Wir haben hier gemeinsam ein Bauwerk geschaffen, dass der Versorgungs- und Verkehrssicherheit Genüge tut“, hob Schneemann hervor und verwies auf den auf der südlichen Seite geschaffenen kombinierten Rad- und Fußweg. Außerdem seien besonders die Arbeiten unterhalb der nun sichtbaren Fahrbahndecke sehr umfangreich gewesen.

Harztor-Bürgermeister Stephan Klante bedankte sich in seiner Rede bei den planenden und ausführenden Unternehmen und Behörden sowie ebenfalls bei den Anwohnenden. Besonders galt aber sein dank den Bauarbeitern vor Ort. „Es ist immer ein Geben und Nehmen bei solchen Maßnahmen, die in die Belange der Bürger eingreifen“, sagte er und ergänzte: „Das habt Ihr gut hinbekommen und das Ergebnis ist eine tolle neue Straße und eine sehr gute Anbindung des Radweges nach Neustadt an die B4.“

Bis zum Ende des Monats werden noch Restarbeiten erledigt, aber der Verkehr von und in Richtung Harzungen und Neustadt kann nun wieder rollen. Alles wird sich in den nächsten Tagen wieder normalisieren und bald werden die Bauarbeiten und ihre Einschränkungen für das Leben vergessen sein. Ein kleiner Hinweis noch zum kombinierten Rad- und Fußweg: der rot markierte Bereich dient zur sicheren Abgrenzung des Weges von der Fahrbahn.

Josepha Bernsdorf (Mitte) mit Ausbilder Roland Gerlach (rechts) und Bürgermeister Stephan Klante
Ilfeld

Ausbildung mit Erfolg beendet

Im August 2020 begann die damals 16-Jährige ihre Ausbildung. Eine spannende Zeit ist seitdem vergangen für die junge Frau vergangen und sie hat viel gelernt. „Josepha hat nicht nur theoretisch, sondern in unseren Bädern auch praktisch aus erster Hand erfahren, was unsere Arbeit ausmacht“, so ihr Ausbilder Roland Gerlach. Dass diese Arbeit nicht immer einfach ist, bestätigt der Neustädter mit einem Augenzwinkern.

Neben den drei Bädern in Niedersachswerfen, Ilfeld und Neustadt erfolgte die praktische Ausbildung in den Wintermonaten auch im Nordhäuser Badehaus. Das Rüstzeug, das Josepha Bernsdorf dort erlangt hat, kommt ihr nun bei ihrer Arbeit in den Bädern von Harztor zugute.

Seit 1927 kann man in Ilfeld baden, das Neustädter Waldbad öffnete 1958 seine Tore. Das modernste Freibad im Landkreis in Niedersachswerfen wird seit 2001 von den begeisterten Gästen genutzt. „Wir freuen uns, dass wir Frau Bernsdorf nach ihrer Ausbildung übernehmen konnten, um so weiterhin den Betrieb unserer Bäder absichern zu können“, sagt Harztor-Bürgermeister Stephan Klante. Wir wünschen Josepha viel Erfolg bei ihrer Arbeit!

Niedersachswerfen

Einweihung Bauwagen als Jugendzentrum Niedersachswerfen

Am Freitag, den 16.06.2023 war es endlich soweit. Auf dem Sportplatz in Niedersachswerfen fand die Einweihung eines außergewöhnlichen Jugendzentrums in Form eines Bauwagens statt. 

Immer wieder suchen junge Menschen in ihrem Umfeld einen Ort, an dem sie sich ungezwungen treffen können. Geeignete Räume zu finden, erweist sich dabei sehr oft als schwierig. Entweder gibt es keine freien Räume für einen Jugendtreff oder die Jugendlichen sind einfach nicht erwünscht.  Sie suchen sich selbständig Orte zum Treffen – Spielplätze, Bushaltestellen und Parkanlagen sind hierbei nur ein paar Beispiele. An solchen Orten kommt es dann immer wieder zu Problemen: Müll liegt herum und Anwohner beschweren sich über Lärm. Deshalb hat sich die Gemeinde Harztor dazu entschlossen, einen Bauwagen für die Jugendlichen aus Niedersachswerfen anzuschaffen, den sie sich auch selbst gestalten können. 

In Zusammenarbeit mit der Jugendkoordinatorin Lisa Hagemeier und der CASEA GmbH in Ellrich wurde der talentierte Graffiti-Künstler Kai Siegel engagiert, um den Bauwagen künstlerisch und kreativ zu gestalten. Unterstützt wurde er von Heiko Hieronymus, Kindern und Jugendlichen, sowie vielen fleißigen Eltern, die den Bauwagen gemütlich einrichteten. Zum Beispiel wurden Sitzmöglichkeiten aus Paletten und Tische aus Reifen gebaut. So ist mit viel Phantasie ein gemütlicher und sicherer Ort für unsere Jugendlichen entstanden, wo sie zusammen ihre Freizeit verbringen können.

Wer die Jugendarbeit in Niedersachswerfen ehrenamtlich unterstützen möchte, meldet sich bitte im Bürgerbüro Niedersachswerfen, Kirchplatz 2 oder bei Heiko Hieronymus (SV Hannovera).

Ich bedanke mich ganz herzlich bei all diesen Helfern, die uns finanziell und gestalterisch unterstützt haben. 

Katrin Schönemann
Ortschaftsbürgermeisterin Niedersachswerfen

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